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Stürmer hält Knochen hin Gebrochene Nase bei Kammerer: Plötzlich Aufruhr in der Haie-Kabine

Haie-Stürmer Maxi Kammerer liegt nach einem Zusammenprall auf dem Eis.

Maxi Kammerer blieb nach dem schmerzhaften Zusammenprall in Berlin zunächst auf dem Eis liegen, wenig später mischte der Stürmer der Kölner Haie am Sonntag (10. April 2022) dann aber wieder mit.

Neben dem Ergebnis war es das schmerzhafteste Mitbringsel vom Viertelfinal-Auftakt der Kölner Haie in der Hauptstadt: Bei den Eisbären Berlin brach sich Stürmer Maxi Kammerer die Nase, spielte aber tapfer weiter.

Sein Interview nach dem zweiten Drittel war eines der Highlights beim Playoff-Auftakt der Kölner Haie am Sonntag (10. April 2022) bei den Eisbären Berlin. Stürmer Maxi Kammerer (25) hatte sich im ersten Drittel die Nase gebrochen, tauschte sein blutverschmiertes Jersey gegen ein Ersatz-Trikot aus – und machte einfach weiter.

„Die Nase ist glaube ich gebrochen, aber ich kriege Luft, das passt soweit“, sagte der Angreifer sichtlich unbeeindruckt am Mikrofon von MagentaSport, ehe er das Geschehen auf dem Eis in aller Ruhe analysierte. Kammerer zeigte den Biss, den der KEC auch am Dienstag (12. April) braucht, wenn im Heim-Duell mit dem Meister ein Sieg Pflicht ist.

Kölner Haie hoffen auf volles Haus gegen Eisbären Berlin

Nicht nur die Haie-Profis sind heiß auf das Spiel gegen den Titel-Favoriten, auch die Fans kommen von Stunde zu Stunde mehr in Stimmung. 11.500 Tickets hatten die Haie bis Montagnachmittag (16 Uhr) bereits abgesetzt, noch ist in der Lanxess-Arena (über 18.000 Plätze) aber Luft für Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer mehr.

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Auch der nach dem Zusammenprall im ersten Drittel gezeichnete Kammerer wird dann wieder auf dem Eis stehen. Schließlich war er schon in Berlin kurz nach dem schmerzhaften Vorfall wieder einsatzbereit. „Ich brauch jetzt schnell ein Ersatztrikot“, rief er beim Gang in die Kabine, kam dann in Ermangelung an Alternativen mit der Nummer 55 wieder aufs Eis.

Aufregung in der Haie-Kabine um das Kammerer-Trikot

Helle Aufregung dann zur Pause in der Haie-Kabine. Betreuer Patrik Leuschner reagierte blitzschnell, reinigte das Kammerer-Trikot mit der Nummer 19 so gut es ging. So konnte der Offensiv-Spieler schon im Mittel-Drittel wieder von der 55 auf die angestammte Rückennummer wechseln.

Den allgemeinen Tenor, dass es in den Playoffs der DEL besonders hart zugeht, bekam Kammerer damit am eigenen Leib zu spüren. Für das große Ziel nimmt er das Risiko aber gerne in Kauf: „Wir sind in den Playoffs und spielen Eishockey. Da geht es zur Sache und man muss auch mal was einstecken können.“

Als in Berlin beim Stand von 1:2 die Schlusssirene ertönte, war das letztlich der schmerzhafteste Moment des Nachmittags. Kammerers trotziges Fazit: „Am Ende ist mir ein Sieg des Teams wichtiger als eine gebrochene Nase.“ Den Beweis will er mit seinen Kollegen am Dienstag antreten. (bc)

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