Corona-Chaos in der DEL Fünf Teams können nicht spielen, Zeitplan wieder in Gefahr

Duell um den Puck im DEL-Spiel der Kölner Haie und den Iserlohn Roosters.

Die Kölner Haie und die Iserlohn Roosters, hier im Duell am 20. Februar 2022, blieben bislang vom Corona-Chaos der DEL verschont. Viele Konkurrenten hat es dagegen voll erwischt.

Corona hat die DEL weiter voll im Griff. Nur zwei der geplanten sieben Spiele finden am Sonntag (6. März 2022) statt, teilweise haben die Teams neun Spiele weniger absolviert als die Konkurrenz.

Die Hauptrunde der DEL neigt sich ihrem Ende, doch die Corona-Turbulenzen wirbeln den Zeitplan für die finale Phase weiter kräftig durcheinander. Mit den Nürnberg Ice Tigers wurde am Sonntag (6. März 2022) das vierte Team in Mannschafts-Quarantäne geschickt, im Laufe des Tages finden lediglich zwei der sieben angesetzten Spiele statt.

Im Saisonverlauf hatte es wegen großer Corona-Ausbrüche bei den Teams immer wieder Ausfälle und Verschiebungen gegeben. Dass knapp ein Drittel der Liga nicht spielfähig ist, ist allerdings eine neue Dimension für die Verantwortlichen.

DEL: Fünf Teams können wegen Corona nicht spielen

Nach Corona-Fällen in den vergangenen Tagen seien zwei weitere Personen im direkten Umfeld der Mannschaft positiv getestet worden, gaben die Ice Tigers bekannt. Daraufhin verhängte das Gesundheitsamt eine Teamquarantäne, die Spiele in Straubing am Sonntag sowie gegen Iserlohn am Dienstag (8. März 2022) fallen aus.

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Auch Meister Eisbären Berlin und die Außenseiter Schwenninger Wild Wings und Bietigheim Steelers befinden sich momentan aufgrund von positiven Corona-Tests in Mannschaftsquarantäne. Die Augsburger Panther haben nach etlichen Fällen für dieses Wochenende keine spielfähige Mannschaft beisammen.

DEL im Termin-Chaos: Saison wegen Corona verlängert

Dadurch stehen am 6. März nur das Gastspiel der Kölner Haie bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven (17.15 Uhr/MagentaSport) sowie das Duell von Schlusslicht Krefeld Pinguine gegen Red Bull München an. In der DEL-Tabelle dürfte das Zahlen-Chaos damit seinen Lauf nehmen.

Schon jetzt sind die Unterschiede bei den gespielten Partien gravierend. Während etwa die Kölner Haie noch ihr 49. Saisonspiel absolvieren, verbleibt Augsburg durch die Absage der Begegnung in Ingolstadt bei gerade einmal 40 Spielen. Kaum vorstellbar, dass alle Teams zum geplanten Saisonende am 3. April schon alle ihre Spiele absolviert haben.

Die Playoffs um die Meisterschaft müssten dementsprechend um einige Tage oder sogar Wochen nach hinten verlegt werden. Erst Mitte Februar hatte sich die DEL mit den Klubs auf eine Verlängerung der Hauptrunde bis in den April geeinigt, zuvor hätte der letzte Spieltag eigentlich noch im März stattfinden sollen. (bc)

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