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In der Jugend gehänselt NBA-Legende Nowitzki: „War keine einfache Zeit“

NBA-Legende Dirk Nowitzki bei einem Spiel der Mavericks in Dallas gegen die Phoenix Suns

Mavericks-Legende Dirk Nowitzki bei einem NBA-Spiel in Dallas gegen die Phoenix Suns am 09. April 2019

Dirk Nowitzki hat in seiner bewegten NBA-Karriere viele Sprüche auf dem Basketballplatz ausgeteilt. Das kommt womöglich nicht von ungefähr: In seiner Kindheit musste sich die Mavericks-Ikone einiges anhören.

Passau. Neben seinem sportlichen Können auf dem Platz ist Basketball-Ikone Dirk Nowitzki (43) in der National Basketball Association (kurz NBA) vor allem für seinen lustigen Trash Talk bekannt. Flapsige Sätze wie: „Du solltest Chinesisch lernen, weil du bald in China spielen wirst“ in Richtung der Gegner hörte man aus dem Mund des Deutschen häufig. Aber nicht nur Austeilen kann der Vize-Europameister von 2005. In seiner Jugend sei Nowitzki häufig gehänselt worden.

Am Donnerstagabend erzählte der Power Forward bei einer Podiumsdiskussion der Vortragsreihe „Menschen in Europa“ der Passauer Neuen Presse über seine Jugend und seine Karriere als Profi-Basketballer.

Nowitzki wurde als „Skeletor“ bezeichnet

Der frühere Basketball-Superstar Dirk Nowitzki sei als Jugendlicher gehänselt worden. „Es war keine einfache Zeit, aber man versucht durchzukommen“, erklärte der gebürtige Würzburger. Das Hänseln habe ihn auch „ein bisschen zum Basketball getrieben“, wo er unter Gleichgroßen sein konnte. Nowitzki war nach eigener Einschätzung als Teenager ein „Spreißel“ Mitschüler hätten ihn als „Skeletor“ bezeichnet, weil seine Knochen so hervorgestanden hätten. Insgesamt gab Nowitzki zu: „Ich habe mich da ein bisschen unwohl in meiner Haut gefühlt.“

Nowitzki spielte von 1998 bis zu seinem Rücktritt 2019 in der NBA für die Dallas Mavericks. Mit den Texanern schaffte es der 2,13 Meter große Athlet zweimal in die NBA-Finals. Während sich der Power Forward 2006 noch gegen die Miami Heat mit Dwayne Wade (39) und Shaquille O'Neal (49) geschlagen geben musste, gewann er 2011 überraschend den Meistertitel gegen das Team aus Florida mit 4:2.

Die Big Three der Heat, bestehend aus LeBron James (36), Chris Bosh (37) und Dwayne Wade, galten damals als unbesiegbar. Nowitzki schaffte aber das Unmögliche und lief zur Bestform auf. Mit 26 Punkten pro Spiel, zwei Assists und neun Rebound krönte der damals 32-Jährige seine Karriere mit dem Gewinn der Larry O'Brien Trophäe und des Finals-MVP. Zuvor schaffte es Dirkules 2007 bereits den Regular Season MVP zu gewinnen. 

Aktuell lebt das German Wunderkind mit seiner Frau und den drei Kindern weiter in Dallas. „Ich will für die Kinder da sein, auf sie einwirken und gute Menschen groß ziehen“, sagte Nowitzki bei der Podiumsdiskussion. Er würde seine kleinen Kinder später unterstützen, wenn sie eine Profikarriere einschlagen wollten. Bei einer Sportart würde Nowitzki aber sein Veto einlegen: „American Football ist mir zu grob.“ Zurzeit ist der frühere NBA-Star Botschafter für das Kinderhilfswerk Unicef, betreut Stiftungen, berät die Dallas Mavericks und ist Investor. Derzeit belegt Nowitzki einen Business-Kurs am College. (dpa/job)

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