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„Ich bin kein Antisemit“ Brooklyn-Star Kyrie Irving entschuldigt sich vor Comeback für Twitter-Post

Kyrie Irving zeigt ein Peace-Zeichen mit seiner Hand in Richtung Fans.

NBA-Star Kyrie Irving, hier zu sehen am 15. März 2022, entschuldigt sich öffentlich für seinen Twitter-Post.

Kyrie Irving, Star der Brooklyn Nets, entschuldigte sich erstmals öffentlich für seinen antisemitischen Beitrag auf Twitter. Der NBA-Spieler war zuvor von seinem Klub für fünf Spiele suspendiert worden.

Erstmals seit seiner Suspendierung hat sich der umstrittene Basketball-Star Kyrie Irving (30) öffentlich in einem Interview entschuldigt. „Ich bin kein Antisemit. Ich war es nie“, erklärte er am Samstag (19. November 2022) in einem Interview mit dem regionalen New Yorker Sportnetzwerk SNY.

„Ich habe keinen Hass in meinem Herzen für das jüdische Volk oder irgendjemanden, der sich als Jude identifiziert“, so der Spieler von den Brooklyn Nets. Er wolle sich für seinen Social-Media-Post zu einem Buch und einem Film mit antisemitischen Ideen „zutiefst entschuldigen“.

NBA: Kyrie Irving war für fünf Spiele suspendiert worden

Der 30 Jahre alte Irving hatte via Twitter einen Link zu dem als antisemitisch kritisierten „Hebrews to Negroes: Wake Up Black America“ geteilt, den US-Medien außerdem als rassistisch und frauenfeindlich, homo- sowie islamophob einstuften.

Irving vermied in der Folge zunächst eine direkte Entschuldigung und war daraufhin von den Nets für mindestens fünf Spiele suspendiert worden.

„Ich möchte mich zutiefst für all meine Handlungen in der Zeit entschuldigen, die seit der ersten Veröffentlichung meines Posts vergangen ist“, sagte Irving nun, „ich hatte viel Zeit zum Nachdenken. Ich möchte mich wirklich auf den Schmerz konzentrieren, den ich verursacht habe.“

Mittlerweile hat Irving acht Spiele verpasst. Für die Partie am Sonntag (20. November) gegen die Memphis Grizzlies haben die Nets den siebenfachen All-Star zumindest wieder als „fraglich“ eingestuft. Die Rückkehr von Irving war an eine Reihe von Bedingungen geknüpft worden. (dpa)

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