Kanadier zum zweiten Mal MVP – US-Stars gehen leer aus.
Nächste NBA-KlatscheKanadier ist MVP – seit acht Jahren kein US-Amerikaner mehr

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Gilgeous-Alexander gewinnt die Trophäe zum zweiten Mal. (Archivbild)
MVP-Entscheidung gefallen: Kanadier triumphiert erneut in der NBA! Die Sensation ist perfekt! Der kanadische Basketball-Profi Shai Gilgeous-Alexander wurde erneut als wertvollster Akteur (MVP) in der nordamerikanischen Liga NBA ausgezeichnet. Das melden diverse US-Medien einstimmig, darunter der gut vernetzte Reporter Shams Charania über den Dienst X.
Der Anführer von Oklahoma City Thunder ließ bei der Wahl durch Journalisten seine Konkurrenten Nikola Jokic (Denver Nuggets) und Victor Wembanyama (San Antonio Spurs) hinter sich. Eine offizielle Verkündung durch die Liga stand noch aus, wurde aber als sicher angesehen.
„SGA“ im Club der ganz Großen
Für den 27-jährigen Gilgeous-Alexander, auch bekannt als „SGA“, ist es bereits die zweite MVP-Trophäe in Serie. Er leitete sein Team, die Thunder, zu starken 64 Erfolgen in der Saison. Damit steigt er in einen elitären Kreis auf: Nur Legenden wie Jokic, Giannis Antetokounmpo, Stephen Curry, LeBron James (sogar zweimal), Steve Nash und Tim Duncan konnten in diesem Jahrhundert den Titel direkt verteidigen.
US-Stars gehen seit Jahren leer aus
Eine unglaubliche Statistik, die aufhorchen lässt: Zum achten Mal hintereinander kommt der wertvollste Spieler der weltweit besten Basketball-Liga nicht aus den USA. In dieser Zeitspanne ging die Auszeichnung an Jokic (dreimal), Gilgeous-Alexander und Antetokounmpo (jeweils zweimal) sowie an Joel Embiid, der aus Kamerun stammt. Der letzte Amerikaner, der den Titel holte, war James Harden im Jahr 2018.

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Hinter Gilgeous-Alexander: Jokic (l.) und Wembanyama. (Archivbild)
Erinnerungen an Deutschlands Basketball-Held
Die internationale Dominanz weckt Erinnerungen an die deutsche Basketball-Ikone. Bisher ist Dirk Nowitzki der einzige Deutsche, der jemals zum MVP gekürt wurde. Er bekam die prestigeträchtige Auszeichnung im Jahr 2007. In den Jahren 2005 und 2006 kam er bei der Abstimmung jeweils auf den dritten Platz, als sein Freund Steve Nash triumphierte. (dpa/red)
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