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NBA Besser als Nowitzki: Kleber in Playoff-Form mit Dreier-Gala für die Mavericks

Maxi Kleber sorgte mit einer Dreier-Gala für die Dallas Mavericks für den Ausgleich in der ersten Playoff-Runde gegen Utah Jazz. Seit der Meisterschaft 2011 mit Dirk Nowitzki erreichten die Mavs die zweite Runde nicht mehr.

Maxi Kleber (30) wusste schon am Montagmorgen (18. April 2022), wie der Abend für ihn laufen sollte – und überragte dann in den NBA-Playoffs mit einem persönlichen Bestwert und acht verwandelten Dreiern. „Ich lasse heute zehn Dreier fliegen“, habe er zu einem Teamkollegen gesagt, berichtete der Basketball-Nationalspieler aus Würzburg nach dem besten Playoff-Spiel seiner Karriere.

Beim 110:104 der Mavericks gegen die Utah Jazz warf der 30-Jährige am dann sogar elfmal von hinter der Drei-Punkte-Linie. Acht der Würfe gingen rein. Das hatte in den NBA-Playoffs auch Dirk Nowitzki (43) nie geschafft. „Das war ein heißes Händchen und wenn ich offen bin, dann werfe ich gerne weiter“, sagte Kleber.

Mavericks weiterhin mit Chancen auf nächste NBA-Playoff-Runde

Durch den Ausgleich zum 1:1 haben die Mavericks weiter alle Chancen auf den Einzug in die zweite Runde der Playoffs. Etwas, das der Mannschaft seit der Meisterschaft mit Nowitzki 2011 nicht mehr gelungen ist. Wer zuerst vier Siege hat, ist weiter. Als Nächstes stehen zwei Spiele in Salt Lake City mit den Jazz als Gastgeber an. „Mit einem hervorragenden Gefühl“ reise er nun nach Utah, sagte Kleber. Auch der verletzte Luka Doncic (23) soll am Donnerstag endlich wieder dabei sein. Der Star hat eine Verletzung an der Wade.

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Als Vertreter auf der Doncic-Position überragte Jalen Brunson (25) mit dem Karrierebestwert von 41 Punkten. Zweitbester Werfer der Mavericks war Kleber mit 25 Zählern und einer außerordentlichen Trefferquote von 72,7 Prozent. „Ich freue mich sehr für ihn. So wie er heute Abend gespielt hat – herausragend“, sagte Brunson.

Kleber überragt nach Formschwäche – besser als Nowitzki

Klebers persönliche Bestleistung in der NBA sind 26 Punkte in einem Spiel. In den Playoffs erzielte er zuvor nie mehr als 14 Zähler in einer Partie. Dabei hatte Kleber seit der All-Star-Pause nur 19 Prozent seiner Dreier versenkt. „Er hat die in den letzten Spielen der Hauptrunde nicht getroffen. Aber er ist ein Profi. Er macht einfach weiter. Er muss die schießen, weil er das kann. Und heute hat er sie gemacht. Er war groß heute“, lobte Mavericks-Trainer Jason Kidd (49).

Selbstzweifel hatte Kleber trotz der Schwierigkeiten und der Verletzungspause zum Ende der Hauptrunde keine. „Das ist offensichtlich ein großer Schub. Aber selbst in den Spielen zuvor, in denen ich nicht gut geworfen habe, habe ich viel richtig gemacht und wir haben gewonnen. Das ist das Wichtigste. Wir sind in den Playoffs, da spielen die Zahlen keine Rolle“, betonte er. Mit seinen acht verwandelten Dreiern übertrumpfte Kleber sogar Dirk Nowitzki, dem nie so viele Dreier in einem Playoff-Spiel gelangen.

Am meisten freute er sich jedoch über das Comeback vor den eigenen Fans, denn zwischenzeitlich hatte Utah schon zehn Punkte Vorsprung in der zweiten Halbzeit. „Ganz, ganz, ganz wichtig“, sagte Kleber. „Wir haben zusammengehalten und wir haben gekämpft.“ Das gefiel auch Dirk Nowitzki, der den Sieg unmittelbar nach dem Ende mit einem Tweet bejubelte. (dpa)

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