Abo

+++ EILMELDUNG +++ Überraschung in Leverkusen Nach etlichen Absagen: Neuer Bayer-Trainer gefunden

+++ EILMELDUNG +++ Überraschung in Leverkusen Nach etlichen Absagen: Neuer Bayer-Trainer gefunden

„Ich werde okay sein“Brunson nach Verletzungsschock: Knicks gewinnen erstes Finalspiel

Jalen Brunson (rechts) hatte nicht seinen besten Abend, war mit 30 Punkten aber dennoch bester Werfer auf dem Feld.

Copyright: Eric Gay/AP/dpa

Jalen Brunson (rechts) hatte nicht seinen besten Abend, war mit 30 Punkten aber dennoch bester Werfer auf dem Feld.

Knicks gewinnen ersten Final-Krimi gegen die Spurs.

Was für ein Start in die NBA-Finals! Die New York Knicks krallen sich den ersten Sieg gegen die San Antonio Spurs in einem packenden Auswärtsspiel in Texas. Mit 105:95 setzten sie sich durch, vor allem dank eines bärenstarken Schlussviertels. Überragender Akteur war Jalen Brunson, der 30 Punkte erzielte, während die 26 Zähler von Top-Talent Victor Wembanyama für die Spurs nicht ausreichten. Für San Antonio wird es vor dem zweiten Heimspiel in der Nacht zu Samstag (deutscher Zeit) schon richtig eng. Anschließend haben die Knicks in der Best-of-Seven-Serie Heimvorteil. Für den Titelgewinn sind vier Siege erforderlich.

„Wir haben zusammengehalten. Es war nicht unbedingt unser Abend, mein Abend, aber wir haben einen Weg gefunden. Wir wissen, dass wir uns den Rücken freihalten“, kommentierte Brunson den Erfolg. Er fügte hinzu: „Es ist ein langer Weg, wir müssen besser werden.“

Karl-Antony Towns (links) arbeitete hart und erfolgreich gegen Victor Wembanyama.

Copyright: Eric Gay/AP/dpa

Karl-Antony Towns (links) arbeitete hart und erfolgreich gegen Victor Wembanyama.

Final-Neuauflage von 1999: Sorgen um die Superstars

Die Partie war eine Wiederholung des Finales von 1999 und beide Teams starteten fahrig. Selbst den Topspielern Brunson und Wembanyama passierten anfangs erstaunlich viele Patzer. Dann der Schockmoment für die Knicks-Anhänger: Nach einer Kollision musste Brunson humpelnd vom Feld und verschwand in der Umkleide. Doch nach wenigen Minuten kehrte er zurück aufs Parkett. „Ich werde okay sein“, gab er später Entwarnung. Auch der französische Star Wembanyama humpelte im Spielverlauf, biss aber auf die Zähne und spielte die Partie zu Ende.

Wahnsinns-Comeback und Krimi im Schlussviertel

Mit einem Gleichstand von 76:76 startete das letzte Viertel, nachdem es zuvor mehrfach Führungswechsel gab. Unglaublich: Zu diesem Zeitpunkt hatte Brunson eine schwache Wurfquote von nur 7 Treffern bei 22 Versuchen, Wembanyama war mit 3 von 13 sogar noch kälter. Das war auch ein Grund, warum die Spurs eine 14-Punkte-Führung aus dem dritten Spielabschnitt verspielt hatten. Im Schlussakt entwickelte sich ein echter Krimi: Die Knicks zogen zunächst mit acht Zählern davon, doch die Spurs kämpften sich zurück und übernahmen 2:16 Minuten vor der Schlusssirene mit einem Punkt die Führung. Doch dann schlug die Stunde von Brunson: Ein Dreier von ihm brachte New York erneut in Front – diesen Vorteil ließen sie sich nicht mehr nehmen und sicherten sich den ersten Final-Sieg.

Kurioser Zwischenfall: Selfie-Jäger auf dem Parkett

Eine kuriose Szene unterbrach kurz das Spiel: Ein Fan rannte im letzten Viertel auf das Spielfeld. Mit gezücktem Smartphone positionierte er sich bei NBA-Superstar Wembanyama, um augenscheinlich Fotos von sich zu machen. Der Franzose reagierte gelassen und lächelte, während der Störenfried vom Sicherheitspersonal abgeführt wurde. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Victor Wembanyama
1,1 Millionen für ein Ticket
Irre Preise für NBA-Finals mit Wembanyama und Edelfan Trump