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Drama um NBA-SuperstarWembanyamas Patzer kurz vor Schluss kostet die Spurs den Sieg

San Antonio Spurs - New York Knicks

Copyright: David J. Phillip/AP/dpa

Jalen Brunson (vorne) erzielte den entscheidenden Punkt zum 105:104 seiner New York Knicks.

NBA-Krimi! Wembanyama-Patzer schenkt Knicks den Sieg.

Was für ein Basketball-Krimi! Die New York Knicks haben sich auch im zweiten Duell der NBA-Finals gegen die San Antonio Spurs durchgesetzt. Damit verschaffen sie sich einen riesigen Vorteil auf dem Weg zum Titel. In einem dramatischen Spiel gewannen die Knicks dank eines fatalen Patzers von Spurs-Superstar Victor Wembanyama mit 105:104. Sie führen in der Best-of-Seven-Serie nun mit 2:0. Für die Meisterschaft benötigt ein Team vier Siege. Die nächsten beiden Spiele werden im Madison Square Garden in New York ausgetragen. US-Präsident Donald Trump hat seinen Besuch für mindestens eine der Partien angekündigt. Er könnte also bei einer möglichen Titel-Party live dabei sein.

„Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir uns eine Führung erarbeitet haben. Wir haben uns eine Chance gegeben, dieses Spiel zu gewinnen, und wir haben es fertig gebracht“, sagte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns nach dem Spiel. Der Center machte Wembanyama erneut das Leben schwer, obwohl der Franzose mit 29 Punkten Topscorer der Partie war. „Er ist ein großartiger Spieler, einer, wie es ihn nur einmal pro Generation gibt. Ich habe einfach versucht, es ihm so schwer wie möglich zu machen. Ich bin einfach glücklich darüber, Basketball zu spielen.“

San Antonio Spurs - New York Knicks

Copyright: Eric Gay/AP/dpa

Wembanyama (rechts) war mit 29 Punkten der beste Werfer, die zweite Niederlage verhindern konnte er nicht.

Knicks geben im Schlussviertel 14-Punkte-Vorsprung ab

Die Knicks sahen schon wie die sicheren Sieger aus, gaben im Schlussviertel aber einen 14-Punkte-Vorsprung komplett aus der Hand. Den Spurs gelang ein furioser 14:0-Lauf, der drei Minuten vor Schluss zum 97:97-Ausgleich führte. Danach war die Partie an Spannung kaum zu überbieten. 57 Sekunden vor dem Ende gingen die Spurs durch einen Treffer von Wembanyama sogar mit 103:102 in Führung – das erste Mal in der zweiten Halbzeit. Dann der „Wie bitte?!“-Moment: Beim Stand von 104:104 eroberte der 22-jährige Wembanyama erst stark den Ball, nur um ihn durch einen Fehlpass sofort wieder zu verlieren. Dieser Patzer und das folgende Foul ermöglichten Knicks-Anführer Jalen Brunson zwei Freiwürfe. Einen davon traf er zur 105:104-Führung. Die Spurs hatten noch eine letzte Chance, doch Wembanyamas Wurf verfehlte den Korb.

San Antonio Spurs - New York Knicks

Copyright: David J. Phillip/AP/dpa

Karl-Anthony Towns (rechts) gelang erneut ein ganz starkes Spiel gegen Wembanyama.

Historischer Start in die Final-Serie

Zwei Auswärtssiege zum Auftakt einer Final-Serie – das war zuletzt den Houston Rockets 1995 gegen die Orlando Magic gelungen. Die Rockets holten sich damals mit vier Siegen in vier Spielen die Meisterschaft. Ein gutes Omen für die Knicks? Die New Yorker haben nun zudem 13 Playoff-Spiele in Serie gewonnen. Eine längere Serie gelang in der NBA-Geschichte nur den Golden State Warriors, die 2007 auf 15 Siege in Folge kamen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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