Er ist eine Legende und hört einfach nicht auf. Wie LeBron James auch mit 41 noch alle überragt.
1,5 Mio. für den KörperDas irre Fitness-Geheimnis von Basketball-Star LeBron James

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LeBron James führt in Abwesenheit zweier Stars sein Team an. (Archivbild)
LeBrons ewige Jugend: Mit 41 fit wie nie – das steckt wirklich hinter dem King LeBron James' Feuer für Basketball brennt auch mit 41 Jahren noch lichterloh. Seine Wut über eine technische Panne bei einer TV-Übertragung diese Woche zeigte das deutlich, als er auf seiner Couch tobte: „Sagt mir, dass das Spiel nicht gerade abgebrochen wurde?! Bilde ich mir das nur ein? Was zum Teufel?“. Es verwundert niemanden, dass der „King“ die wichtigen NBA-Partien verfolgt. Die eigentliche Sensation ist, dass er nach wie vor selbst auf dem Spielfeld mitmischt.
Der vierfache Champion der NBA ist der Senior der Liga und absolviert aktuell seine 23. Spielzeit in der global führenden Basketball-Profiliga. Als James im Jahr 2003 zum ersten Mal auflief, waren zahlreiche seiner heutigen Mitspieler – inklusive seines Sohnes Bronny – noch nicht einmal eingeschult oder auf der Welt. Es wird erwartet, dass er im Sommer für eine 24. Saison einen neuen Kontrakt unterzeichnet.
Die alte Garde gibt den Ton an: James, Durant und Curry
Aber das ist längst nicht alles: James ist kein bloßer Mitläufer. Von ihm wird erwartet, dass er die Los Angeles Lakers am Sonntag zum Auftakt der Playoffs gegen die Houston Rockets als Leader aufs Feld führt.
In seinem Video-Podcast „Mind the Game“ mit Ex-Profi Steve Nash erklärte James: „Ich bin total aufgeregt. Die Playoffs beginnen, wir sind bereit“. Laut Meldungen der „dpa“ ist die Tatsache, dass Ikonen wie James, Kevin Durant (37) oder Stephen Curry weiterhin auf einem derart exzellenten Level spielen, für die Liga von enormer Bedeutung. Ein aufstrebender Superstar ist zwar mit dem jungen Franzosen Victor Wembanyama vorhanden, aber die Anzahl der Persönlichkeiten mit Strahlkraft über den Basketball hinaus ist geringer als in früheren Zeiten.

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Vater und Sohn: LeBron und Bronny James. (Archivbild)
LeBrons Traum-Finale: „Boston gegen die Lakers, das wäre der Wahnsinn“
Obwohl zahlreiche Fachleute das Team aus Kalifornien abschreiben, weil mit Luka Dončić und Austin Reaves zwei Topstars verletzungsbedingt fehlen, hat James den ganz großen Wurf im Kopf. Er malt sich das ultimative Szenario aus: „Ein Finale zwischen Boston und den Lakers wäre absolut verrückt. Ich hatte viele Celtics-Serien im Osten. Dort mögen sie mich nicht besonders“.
Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt lieferte sich James packende Duelle mit den Celtics. Seine damaligen Gegenspieler haben ihre Karrieren aber längst beendet und sind heute als Kommentatoren oder Coaches tätig. Was ist also das Geheimnis, dass James selbst in fortgeschrittenem Sportleralter weiterhin auf Top-Niveau performt?
Sein Körper ist sein Kapital: 1,5 Millionen Dollar jährlich
Eine eiserne Disziplin ist der Schlüssel zu seinem Erfolg. Schätzungsweise 1,5 Millionen Euro fließen jedes Jahr in die körperliche Verfassung des Basketball-Superstars. Zur Erholung setzt er auf Methoden wie Rotlichttherapie, hyperbare Sauerstofftherapie und Kältekammern. In einer Netflix-Doku gewährte James Einblicke in seine Routine an einem Spieltag: Mehrere Eisbäder, Trainingseinheiten, Wurfübungen und ein fest eingeplanter Mittagsschlaf gehörten zum Programm.
Die Arbeitseinstellung von James sei unerreicht, so Lakers-Trainer J.J. Redick. Eine herausragende Saison bescheinigte ihm auch J.J. Redick, der altersmäßig nur knapp hinter James liegt.
Kein Einzelfall: Auch Ronaldo und Djokovic trotzen dem Alter
Im modernen Sport ist das Phänomen James keine Ausnahme. Die Fußball-Ikonen Cristiano Ronaldo (41) und Lionel Messi (38) spielen ebenfalls weiterhin. Zwar sind die beiden Superstars auf Vereinsebene nach Saudi-Arabien und in die USA gewechselt, aber für ihre Nationalteams sind sie bei der WM in diesem Sommer als feste Größen vorgesehen.
Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich im Tennis: Roger Federer holte mit 38 noch Turniersiege und der 38-jährige Novak Djokovic zählt nach wie vor zur absoluten Weltelite. Sollte sein Sohn Stefan eines Tages Tennisprofi werden, wäre Djokovic schon in seinen mittleren Vierzigern. (red)

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Duellierten sich bereits in den Finals: James und Durant. (Archivbild)
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