Wemby-Wahnsinn! Franzose schlägt Meister nach Doppel-OT.
Irres Playoff-DramaWembanyama führt Spurs mit 41 Punkten zum Sieg nach Doppel-Krimi

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Victor Wembanyama stach Liga-MVP Shai Gilgeous-Alexander aus.
NBA-Wahnsinn in Oklahoma! Französisches Wunderkind demontiert Meister nach Doppel-Verlängerung – was für ein Start in die Conference-Finals!
Was für ein Auftakt! Die San Antonio Spurs haben dank Victor Wembanyama einen dramatischen Sieg gegen die Oklahoma City Thunder errungen. Das Team aus Texas triumphierte nach einem nervenaufreibenden Spiel mit zwei Verlängerungen 122:115. Für den amtierenden Champion war es die allererste Niederlage in der eigenen Halle seit dem Ende der regulären Saison.
Der Held des Abends war eindeutig Victor Wembanyama. Mit einer unglaublichen Vorstellung brillierte der Ausnahmekönner aus Frankreich und stellte mit 41 Zählern sowie 24 Rebounds neue persönliche Playoff-Rekorde auf. „Es war reine Willenskraft. Es ging heute alles so schnell - ich habe gar nicht richtig nachgedacht“, kommentierte er seinen unfassbaren Auftritt.
Franzose dreht in der Crunchtime völlig auf
Neun Punkte machte Wembanyama allein während der zweiten Overtime und besiegelte den Sieg mit einem krachenden Dunk 22 Sekunden vor dem Ende. Bereits in der ersten Zusatzspielzeit hatte er sein Team gerettet: Ein Distanzwurf von ihm 27 Sekunden vor dem Buzzer brachte den 108:108-Gleichstand.
Dabei hätte es gar nicht so weit kommen müssen. Shai Gilgeous-Alexander, der just vor der Partie zum MVP (wertvollster Spieler der Liga) ernannt wurde, hatte die Thunder überhaupt erst in die Overtime gebracht. Sein Korbleger drei Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit führte zum 101:101. Der Starspieler beendete die Partie mit 24 Zählern und zwölf Vorlagen, hatte jedoch Probleme mit seiner Treffsicherheit.
Deutscher Basketballer Hartenstein fast nur Zuschauer
Bei den Thunder war Alex Caruso mit 31 Zählern, inklusive acht verwandelter Distanzwürfe, der erfolgreichste Punktesammler. Ganz anders lief es für den deutschen Profi Isaiah Hartenstein, der einen Abend zum Vergessen durchmachte. Für den Champion stand er lediglich zwölf Minuten auf dem Parkett.
Hartenstein agierte mit nur zwei Punkten und zwei Rebounds unauffällig. Eine herbe Enttäuschung, denn: In den bisherigen Playoff-Spielen betrug seine durchschnittliche Einsatzzeit beachtliche 25,5 Minuten.
Die zweite Begegnung in dieser „Best of seven“-Serie findet am Mittwoch (Ortszeit) erneut in Oklahoma City statt. Die Mannschaft, die als erste vier Siege verbucht, erreicht das Finale der NBA. (dpa/red)
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