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Michael Wendler Schulden trieben mich fast in den Tod

„So kennen ihn seine Fans: Michael Skowronek als „der Wendler“

„So kennen ihn seine Fans: Michael Skowronek als „der Wendler“

Er ist der Schlagerstar, der Millionen macht. Michael Wendler (35, „Sie liebt den DJ“). Posiert vor Luxus-Karossen, lässt sich in (s)einer Villa am Pool fotografieren.

Doch „der Wendler“, wie der Dinslakener selbst von sich spricht, führte jahrelang ein Doppelleben: Millionen-Insolvenz, fast 100 Gläubiger, seine Gagen gehen an die Firma seiner Freundin Claudia, er steht dafür auf ihrer Lohnliste. Ihm gehört nichts.

In EXPRESS spricht Michael Wendler offen über sein Doppelleben. „Ich bin eigentlich vergewaltigt und missbraucht worden. Nicht sexuell sondern finanziell.“ Rumms.

Michael Wendler (richtiger Name: Michael Skowronek) will nicht länger schweigen. Schluss machen mit den Gerüchten um Schulden, Protzereien, den schlimmen öffentlichen Vorwürfen seines Vaters Manfred (60), dass er, der Sohn, an allem selber Schuld sei. Der gibt zu, seinem Sohn eine Pleite-Firma übergeben zu haben.

Aber behauptet auch: „Als er vor Jahren meine marode Speditionsfirma übernahm, musste er nur gegen einige tausend Euro Schulden kämpfen. Wo die hohen Summen im sechsstelligen Bereich herkommen, weiß ich nicht.“

Michael Wendler sieht das anders: „Ich war 21 Jahre alt, war gerade mit der Ausbildung fertig zum Speditionskaufmann und mein Vater Manfred kam zu mir und sagte: «Junge, du musst die Familie retten». Er bat mich, für ihn eine Firma neu zu gründen. Mit dem gleichen Namen, dem gleichen Personal und Firmensitz.“

Die Firma habe sein Vater weiter geleitet, auch, als Michael Wendler zum Zivildienst musste. „Ich war ein Jahr gar nicht im Betrieb. Dann kam es, wie es kommen musste: Gläubiger hatten auf Firmenübernahme geklagt und Recht bekommen.

Da hatte ich seine Schulden und die, die sich in meiner Abwesenheit weiter aufgetürmt hatten. Ich konnte da nicht mehr raus. Ich ging zu meinem Vater, sagte ihm, dass ich die eidesstattliche Versicherung abgeben soll. Da sagte er nur zu mir: «Ja, dann heb´mal die Finger, dann hast du es hinter dir».

Wendler am Boden zerstört: „Er ging über meine Leiche. Ich dachte, eine Welt bricht für mich zusammen. Ich war kurz davor, von einer Autobahnbrücke zu springen. Mein Vater hätte mich fast mit seinen Millionen-Schulden in den Tod getrieben.“

Sein Vater - ist für ihn gestorben. „Ich habe keinen Vater mehr. Das tut weh. Was er mir angetan hat. Dieser ganze Dreck. Diese schlaflosen Nächte, immer diese Angst, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Mich hat ja niemand gefragt, ob das mein Haus oder mein Ferrari ist. Das gehört ja alles gar nicht mir.“

In etwa drei Wochen soll der Albtraum endlich beendet sein. „Ich habe 95 Prozent meiner Gläubiger bereits alles zurückgezahlt. Am Ende der Liste stehen noch das Finanzamt Dinslaken und die Stadt. Ohne den Riesen-Erfolg des Wendlers hätte ich keine Chance gehabt.“

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