Kippen an Kiosken, Tankstellen & Co. kaum verfügbar Zigaretten werden knapp – mit spürbaren Folgen

Zigaretten liegen auf einem Tisch.Bei vielen Händlern sind sie bereits nicht mehr zu bekommen, einzelne Verpackungen können nur noch eingeschränkt geliefert werden.

Zigaretten liegen auf einem Tisch.Bei vielen Händlern sind sie bereits nicht mehr zu bekommen, einzelne Verpackungen können nur noch eingeschränkt geliefert werden.

Rohstoffknappheit, Logistikprobleme, Lieferengpässe, Inflation, der Krieg in der Ukraine – Verbraucherinnen und Verbrauchern werden in den letzten Wochen viel abverlangt. Jetzt trifft es auch noch die Rauchenden.

Bei vielen Händlern sind sie bereits nicht mehr zu bekommen, einzelne Verpackungen können nur noch eingeschränkt geliefert werden: Ein großer Tabakkonzern meldet Engpässe bei Verpackungen. Gängige Zigarettenschachteln sind an Tankstellen, Kiosken und Supermärkten bereits nicht mehr zu bekommen. 

Dass es an bestimmten Verpackungen fehlt, hat bereits spürbare Auswirkungen für Kundinnen und Kunden.

Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, fehlt es dem Tabakkonzern Philip Morris derzeit an bestimmten Verpackungen für seine Zigaretten. Besonders gängige Größen sind bereits ausverkauft. 

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Der Konzern könne nur noch eingeschränkt Zigaretten an den deutschen Einzelhandel liefern, heißt es von Philip Morris. Es fehle einer Unternehmenssprecherin zufolge an bestimmten Verpackungsgrößen, so seien etwa die beliebten Schachteln mit 22 Marlboro-Gold-Zigaretten in vielen Kiosken, Supermärkten und Tankstellen schwer zu bekommen.

Zigaretten: Verpackung für Tabak knapp, erste Sorten nicht verfügbar

„Wegen der weltweit angespannten Lage auf den Rohstoffmärkten, etwa der Verknappung von Kartonagen, kann es kurzfristig zu Engpässen kommen – allerdings nur bei einzelnen Verpackungsgrößen“, wird die Sprecherin zitiert.

Das hat nun spürbare Auswirkungen auf die Raucherinnen und Raucher: Sie müssten auf andere Packungsgrößen ausweichen. Philip Morris arbeite nun daran, die Lieferkette umzustellen, um das Problem zu beheben, hieß es vom Konzern weiter. 

Zigaretten: Erste Produkte nicht in Kiosken, Supermärkten & Co. erhältlich

Erst Sonnenblumenöl, jetzt Zigarettenpackungen? Werden die auch noch knapp? Europas führender Produzent von Zigarettenverpackungen, die Wiener Mayr-Melnhof Karton AG, hat der Wirtschaftszeitschrift die derzeitig angespannte Lage bei den Zigarettenherstellern bestätigt. Ein Grund dafür: Ein Werk, das der Konzern in der Ukraine betreibt, könne nicht produzieren, erklärt ein Sprecher. Doch aber sei nicht der vorwiegende Grund für den Mangel.

Mayr-Melnhof bekomme einfach nicht genug Kartonage für die Zigarettenverpackungen. Die werde wiederum oft direkt von den Zigarettenherstellern geliefert. Wie lange der Engpass anhalten wird, konnte der Sprecher nicht sagen. Nicht nur der Ukraine-Krieg, auch die Sanktionen und die hohen Energiekosten setzen der Herstellung von Zigarettenverpackungen zu, auch an Zellstoff mangele es. (mg)

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