Gas, Strom, Lebensmittelpreise Unfassbar, was jeder zweite Deutsche schon jetzt zahlen muss

Gas, Strom, Lebensmittel – alles ist extrem teuer, sparen ist für viele unmöglich. Eine aktuelle Schock-Berechnung zeigt, dass viele Haushalte derzeit ihr ganzes Einkommen verbrauchen.

Gas, Strom, Lebensmittel – alles ist extrem teuer, sparen ist für viele unmöglich. Eine aktuelle Schock-Berechnung zeigt, dass viele Haushalte derzeit ihr ganzes Einkommen verbrauchen. 

Gas, Strom, Lebensmittel: Das Leben in Deutschland hat sich deutlich verteuert. Die Inflation kratzt erneut an der Acht-Prozent-Marke. Eine neue schockierende Berechnung zeigt auf, wie viel jeder zweite Deutsche schon jetzt zahlen muss. 

Die Energie- und Lebensmittelpreise klettern immer weiter, die kurzzeitige Entspannung durch Tankrabatt und 9-Euro-Ticket ist verpufft. Die jährliche Teuerungsrate sprang im August bereits wieder auf 7,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anhand detaillierter Berechnungen bestätigte. Volkswirte rechnen mit zweistelligen Inflationsraten in den nächsten Monaten.

Ökonominnen und Ökonomen rechnen in den nächsten Monaten mit immer weiter steigenden Verbraucherpreisen.

Gas, Strom, Lebensmittel: 60 Prozent der Deutschen verbrauchen ganzes Einkommen

Doch schon jetzt müssen viele Menschen in Deutschland tief in die Tasche greifen – sehr tief. Eine neue Schock-Berechnung zeigt: 60 Prozent der Haushalte verbrauchten für die laufenden Ausgaben ihre gesamten monatlichen Einkünfte und teils auch Ersparnisse. Das ganze Einkommen: weg.

Das haben Berechnung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands nun ergeben. Für den deutschen Mittelstand sei das ein enorm wichtiger Faktor, teilte der Verband mit. Denn Gastgewerbe, Tourismus, Einzelhandel und Co. müssten sich darauf einstellen, dass Kunden weniger ausgeben.

Nicht nur das: Firmen könnten darüber hinaus durch die hohen Energiepreise an den Rand der Existenz geraten, sagte Verbandspräsident Helmut Schleweis. Der Verband sprach sich dafür aus, die Strom- und Gaspreise zu begrenzen. Zudem müssten Haushalte und Unternehmen mindestens 20 Prozent Energie einsparen und in erneuerbare Energien investieren.

„Wir sehen im Moment noch keine Krisensignale“, sagte Schleweis mit Blick auf die Auswertung der Bilanzen von mehr als 300.000 Firmenkunden.

Der Ausblick sei aber schwierig: „Vor uns allen liegen anstrengende und in Teilen auch entbehrungsreiche Jahre.“ Mit einer Eigenkapitalquote von durchschnittlich knapp unter 40 Prozent stehe den Unternehmen aber das Kapital zur Verfügung, um in den Umbau der Energieversorgung zu investieren. Auch die Kreditversorgung sei gesichert. (dpa/mg)

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