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„Ich war leicht entsetzt“Mann findet alten Lidl-Kassenbon von 2002 und kann es nicht fassen

Hinter einem Kassenbon (Archivbild 2007) greift in einem Supermarkt in Berlin ein Kunde ins Regal. Ein Mann hat einen alten Kassenbon aus dem Jahr 2002 entdeckt und war entsetzt.

Hinter einem Kassenbon (Archivbild 2007) greift in einem Supermarkt in Berlin ein Kunde ins Regal. Ein Mann hat einen alten Kassenbon aus dem Jahr 2002 entdeckt und war entsetzt.

„Alles wird immer teurer“, „früher war alles besser“: Angesichts der vielen Krisen auch im Jahr 2024 gibt es nicht wenige, die sich die scheinbar gute alte Zeit zurückwünschen. Nun sorgt ein alter Lidl-Kassenbon aus dem Jahr 2002 für genau dieses Gefühl. 

von Martin Gätke (mg)

Kriege, Inflation, Krisen, Unzufriedenheit – die Welt, so wirkt es auch für viele Menschen in Deutschland, scheint gerade zu zerfallen. Nicht wenige flüchten da in die „gute alte Zeit“, als das Leben noch übersichtlicher und die Preise viel billiger schienen.

Ein Mann hat nun einen alten Kassenbon aus dem Jahr 2002 gefunden und der gewährt einen kleinen Blick in die Zeit vor 22 Jahren. Da kommen einige tatsächlich ins Schwärmen.

Kassenbon aus dem Jahr 2002 entdeckt: „Krass ey“

„Ein Kassenbon aus 2002 von meiner Mutti entdeckt. Habe mal die heutigen Preise verglichen und war leicht entsetzt. Die Preise wünsche ich mir zurück“, schreibt der Facebook-User zu seinem Foto, das den Lidl-Kassenbon zeigt:

Hier den Facebook-Post ansehen:

Die Reaktion in der Kommentarspalte: „Krass“, heißt es da an einer Stelle. „Krass ey“, wird an anderer Stelle zugestimmt. „Da hat der Laden aber 1:1 DM Preise in Euro umgewandelt“, so die Vermutung. Ein weiterer Kommentar analysiert: „Heftig, 2 Kilo Kartoffeln kosten heute 2,99!“ 

Alles zum Thema Lidl

Tatsächlich sind die Preise, die damals im Discounter bezahlt worden sind, kaum mehr mit den heutigen vergleichbar: Zwei Kilo Kartoffeln für 0,79 Euro, H-Milch für 0,55 Euro, Eier für 0,65 Euro – so wenig haben Lebensmittel im Jahr 2002 gekostet. Mit Erdbeeren, Joghurt, Brot und einigen anderen Artikeln mussten in der Summe lediglich 9,33 Euro gezahlt werden. 

War früher wirklich alles billiger?

„Früher war alles billiger!“ – wissenschaftlich gesehen stimmt das nicht so ganz. Einer Kaufkraft-Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zufolge haben sich die Preise seit 1950 zwar knapp verfünffacht, allerdings sind die Nettoverdienste parallel um das 25-fache gestiegen.

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Viele Waren des täglichen Bedarfs sind in diesem Zusammenhang in den vergangenen 60 Jahren sogar deutlich billiger geworden, etwa Kaffee.

Allerdings können die Lohnzunahmen nicht in allen Bereichen mit den Preissteigerungen mithalten, etwa bei den Mieten oder beim Sprit. Und: Zuletzt sind durch die hohe Inflation in Deutschland vor allem Lebensmittel teurer geworden. Kein Wunder also, dass da die Sehnsucht nach den „guten alten Preisen“ besonders groß ist.