Deutsche Post Paketmassen erwartet – Büromitarbeitende sollen im Weihnachtsgeschäft aushelfen

Ein Paketzusteller sortiert und räumt in einer Zustellbasis von Deutsche Post DHL Pakete in ein Zustellfahrzeug.

Im Weihnachtsgeschäft rechnet die Deutsche Post mit einem enormen Anstieg an Sendungen. Symbolbild vom 19. Oktober 2022 von einer Zustellbasis der Deutschen Post DHL in Köln. 

Millionen Menschen bestellen ihre Weihnachtsgeschenke online. Die Deutsche Post behilft sich mit einer besonderen Methode. 

Weihnachten steht vor der Tür! Gerade für Mitarbeitende der Deutschen Post eine stressige Zeit, denn kurz vor Heiligabend nehmen die Paketmassen enorm zu.

Trotz der drohenden Rezession geht die Deutsche Post DHL davon aus, dass die Paketmassen im diesjährigen Weihnachtsgeschäft an Spitzentagen so hoch sein werden wie im Vorjahr. Man rechne an einzelnen Tagen vor Heiligabend mit bis zu elf Millionen Sendungen pro Tag, teilte der Konzern bereits im Oktober mit.

Deutsche Post: Büromitarbeitende in Verteilzentren und Zustell-Autos

Um diese Paketmengen zu bewältigen, greift die Deutsche Post zu einer besonderen Strategie. Der Konzern ruft Büromitarbeitende einem Bericht der „Rheinischen Post“ zufolge auf, im anstehenden Weihnachtsgeschäft nach Möglichkeit auch in Verteilzentren und bei Zustellungen zu helfen. Das berichtet die Zeitung unter Verweis auf interne Aussagen des für Deutschland zuständigen Vorstandsmitglieds Nikola Hagleitner.

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Das Unternehmen erklärte dazu laut „Rheinischer Post“, die Post appelliere seit Längerem zu „Beginn des Starkverkehrs“ an Kolleginnen und Kollegen aus den Büros, entsprechend auszuhelfen. Solche Einsätze seien aber stets freiwillig.

Der Zeitung zufolge berichtet die Post zudem, das Unternehmen mache „immer die Erfahrung“, dass es „unseren Verwaltungskräften ein Bedürfnis ist, ihre Kolleginnen und Kollegen im Betrieb zu unterstützen“.

Der „Rheinischen Post“ zufolge versucht der Konzern darüber hinaus, gezielt Zustellende oder Mitarbeitende in Verteilzentren auch im Ausland zu rekrutieren. Die Post suche „auf allen Kanälen und mit Hochdruck zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärte das Unternehmen demnach. (dpa)

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