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Wie bitte?Kurioses Projekt: Deutsche Post liefert Pakete per Straßenbahn aus

Das Symbolfoto zeigt einen DHL-Mitarbeiter mit einem Paket unter dem Arm.

Um die Paketauslieferung, wie auf dem Symbolfoto zu sehen, klimafreundlicher zu machen, hat sich die Deutsche Post etwas ausgedacht.

Aktualisiert

In Mecklenburg-Vorpommern geht ein besonderes Vorhaben der Deutschen Post an den Start: die Auslieferung von Paketen per Straßenbahn.

Die Deutsche Post hat in Schwerin ein Pilotprojekt zur Paketauslieferung per Straßenbahn gestartet. In Zusammenarbeit mit der Stadt Schwerin und der Nahverkehrsgesellschaft NVS will das Unternehmen künftig einmal täglich mit einer Sonderlinie rund 450 Paketsendungen zu Paketstationen an den Haltestellen transportieren, wie die Post am Freitag (28. Oktober 2022) mitteilte. Die Beteiligten hoffen damit, sowohl Emissionen einzusparen als auch den Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren.

Für das Unternehmen ist dies nach eigenen Angaben eine Premiere, wobei in Berlin ein ähnliches Projekt mit einem Solarboot existiert. Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) hofft auf eine Signalwirkung: „Mit diesem bundesweit einmaligen Projekt sammeln wir Erfahrungen, die für viele andere Kommunen von großer Bedeutung sein können.“

Deutsche Post: Nicht die erste alternative Zustellungsmethode

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) hatte 2018 unter anderem mit dem Paketzusteller Hermes eine klimafreundliche Auslieferungsmethode per Logistiktram und Lastenrad getestet.

„Ein wunderbares Projekt. Die Paketbahn in Schwerin macht erlebbar, wofür wir hart arbeiten und woran wir fest glauben: eine maximal grüne, nachhaltige und innovative Logistik und Daseinsvorsorge für die Menschen der Region“, sagte Wilfried Schumann, Niederlassungsleiter der Deutschen Post DHL Group.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) begrüßte das Projekt: „Klimaschutz ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Mecklenburg-Vorpommern soll bis spätestens 2040 klimaneutral sein. Auf diesem Weg zählt jeder einzelne Schritt, um das Ziel zu erreichen.“ (dpa/hl)

Die Karte zeigt die Kronendachverluste in der Mittelgebirgsregion Harz – im Zeitraum September 2017 bis September 2024, mit einer räumlichen Auflösung von zehn Metern. Die Farbskala visualisiert den Zeitpunkt des Kronendachverlusts in Monatsschritten von schwarz (September 2017) bis gelb (September 2024). Intakte Waldflächen sind grün dargestellt.

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