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Aldi, Lidl, Rewe Nach Ärger mit Supermärkten: Kult-Alkohol gibt es nicht mehr zu kaufen

Der beliebte Pfefferminzlikör „Berliner Luft“ ist bei Aldi, Lidl und Rewe nicht mehr zu kaufen. Das Foto ist eine Aufnahme von Dezember 2019.

Der beliebte Pfefferminzlikör „Berliner Luft“ ist bei Aldi, Lidl und Rewe nicht mehr zu kaufen. Das Foto ist eine Aufnahme von Dezember 2019.

Das beliebte Alkohol-Getränk „Berliner Luft“ musste aus vielen Regalen von Aldi, Lidl, Rewe und Co. weichen. Es gab Ärger mit diversen Supermarkt-Ketten...

Wem ist es beim Einkauf für ein Party-Wochenende bereits aufgefallen? In vielen Supermärkten und Discountern fehlt seit neuestem eine beliebte Spirituosen-Flasche im Alkohol-Regal. 

Der Pfefferminzlikör „Berliner Luft“ wird bei Rewe, Lidl, Aldi, Kaufland und vielen Edeka-Märkten nicht mehr verkauft. Dabei ist der klare Likör ein extrem beliebtes Getränk und bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern Kult.

Aldi, Lidl, Rewe: „Berliner Luft“ gibt es dort nicht mehr zu kaufen

„Wenn die Leute beim Feiern Bier, Whisky und Schnaps durcheinandertrinken, bekommen sie irgendwann schlechten Atem. Wer noch etwas vorhat, erfrischt sich gerne mit unserem Minzlikör“, erklärte Firmenchef Erlfried Baatz jetzt gegenüber dem „Handelsblatt“ das einfache Konzept der Marke.

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Doch warum ist der Likör dann in so vielen Läden nicht mehr zu bekommen? „Wir wollten die Preise im einstelligen Bereich erhöhen, schließlich hatten wir in neue Flaschen und Kartonagen investiert“, so Baatz. Edeka habe das jedoch zuerst abgelehnt. Als die Verträge dann ausliefen, stellte der Hersteller Schilkin die Belieferung ein.

Das Gleiche habe sich dann bei den anderen namhaften Supermärkten und Discountern wie Aldi und Lidl wiederholt. Der Firmenchef zeigte sich darüber sehr verwundert: „Obwohl wir junge kaufkräftige Kunden in die Läden bringen“, äußerte er sich.

Zu Markant - Metro und Netto-Stavenhagen verkaufen aktuell nun nur noch 400 selbstständige Edeka-Händler die „Berliner Luft“. „Sie beziehen direkt von uns oder von Fachhändlern“, sagte der Hersteller.

Nun trage vor allem der Markt im Ausland dazu bei, dass das Geschäft laufe. Denn: In Österreich und der Schweiz verkaufe das Unternehmen erfolgreich und zu höheren Preisen – auch im Handel. (ra)

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