Corona in Köln Zahlen-Chaos: Korrigierter Inzidenzwert sorgt für Negativ-Rekord 

Für diese Produkte Aldi beschließt Preiserhöhung – ziehen Lidl, Penny und Co. jetzt nach?

Kunden stehen am frühen Morgen kurz vor Öffnung vor einem Aldi-Markt. Aldi verkauft ab dem frühen Morgen günstige Desinfektionsmittel als Aktionsangebot. Wegen des Coronavirus ist die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln stark gestiegen.

Kunden der Supermarkt-Kette Aldi (hier im Mai 2020) müssen sich auf eine Preiserhöhung einstellen. 

Für die einen sind es gute, für die anderen eher schlechte Nachrichten. Der Discounter Aldi hebt bei einem Produkt des täglichen Bedarfs den Preis an. Gut für den Produzenten. Schlecht für den Verbraucher.

Jetzt ist es beschlossene Sache: Milch wird bei Aldi teuer. Das bestätigte der Discounter am Mittwoch (12. Januar) der Deutschen Presseagentur. Demnach hebt der Discounter den Preis für Milch um drei Cent pro Liter an. Frischmilch mit 1,5 Prozent Fett kostet jetzt 75 Cent je Liter und mit 3,5 Prozent Fett 83 Cent je Liter, so Aldi Nord gegenüber der dpa.

Die höheren Preise gelten sowohl für Aldi Nord als auch für Aldi Süd. Der Preisanstieg könnte eine Welle von Verteuerungen nach sich ziehen. So orientieren sich auch andere Supermarktketten wie Lidl oder Penny an den Preisen des Unternehmens aus Essen.

Aldi hebt die Preise für Milch an – ziehen andere Supermärkte nach?

Allerdings sind große Handelsunternehmen vom jahrelangen Rhythmus halbjähriger Lieferverträge für Milch und zahlreiche weitere Milchprodukte mit den Stichtagen 1. Mai und 1. November inzwischen abgewichen, berichtete die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW am Mittwoch.

Es bleibt also spannend für die Kunden. Zum Vergleich: Vor einem Jahr kostete der Liter Milch bei Aldi noch 71 (Frischmilch mit 1,5 Prozent Fett) beziehungsweise 79 Cent (Frischmilch mit 3,5 Prozent Fett).

Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd kündigten außerdem an, in absehbarer Zeit bei ihren Eigenmarken vollständig auf Milch verzichten zu wollen, bei deren Herstellung nur die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Tierhaltung erfüllt werden. Die Umstellung soll bis 2024 erfolgen. (göt mit dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.