Stiftung Warentest Welche Elektrorasierer überzeugen – und welche enttäuschen?

Elektrorasierer sind an einen Tisch in einem Elektronikmarkt gebunden.

Bei der Rasur greifen viele Männer auch mal auf einen Trockenrasierer zurück. Das Symbolfoto wurde am 6. Juli 2018 in Ingolstadt aufgenommen.

Die gängigsten Rasierer sind der Nassrasierer und der Elektrorasierer. Einen guten Elektrorasierer zu finden kann aber eine ganz schöne Tortur sein. Stiftung Warentest hat einige genauer unter die Lupe genommen und erleichtert so die Entscheidung.

Für Männer, die nicht das ganze Jahr über einen Vollbart tragen, ist er ein absolutes Must-Have: Der Rasierer. Während sich viele Männer nass rasieren, rasieren sich einige Männer auch trocken, also mit einem Elektrorasierer. Einen Elektrorasierer zu finden, der gut zu einem passt, ist aber gar nicht so einfach.

Viele Männer müssen mehrere Elektrorasierer ausprobieren, um den richtigen für sich zu finden. Oft reizen Elektrorasierer nämlich die Haut, sind schmerzhaft in der Anwendung oder rasieren nicht gründlich genug. Stiftung Warentest hat mithilfe mehrerer Probanden insgesamt zwölf Elektrorasierer getestet. Die Ergebnisse (veröffentlicht im „test“-Heft Ausgabe 10/2021) sind durchwachsen, einen klaren Testsieger und mehrere gute und günstige Alternativen gibt es trotzdem.

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Stiftung Warentest: Diese Elektrorasierer überzeugen

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Der beste Elektrorasierer ist zugleich auch der teuerste. Glücklicherweise kostet der zweitplatzierte deutlich weniger – wer also auch mit der Nummer zwei zufrieden ist, kann hunderte von Euro sparen. Während der Testsieger nämlich genau 550 Euro kostet, liegt der Preis des Zweitplatzierten bei 89 Euro. Das ist die Top drei der Stiftung Warentest Testung:

Braun Series 9 Pro 9465cc, Note: Gut (1,6), UVP: 550 Euro

  • Li-Ionen-Akku: 60 Minuten Akkulaufzeit
  • elektrischer Rasierer für Wet&Dry Anwendung

Braun Series 5 50-B1200s, Note: Gut (1,7), UVP: 89 Euro

  • Umrüstbar zum Präzisionstrimmer dank EasyClick
  • Li-Ionen-Akku: 50 Minuten Akkulaufzeit
  • Wet&Dry: 100 Prozent wasserdichter Rasierer

Panasonic ES-LV6Q, Note: Gut (1,8), UVP: 186 Euro

  • 5D-Scherkopf passt sich in sechs Richtungen den Gesichtskonturen an
  • 30°-Klingen aus japanischem Stahl
  • mit Smart Lock Funktion

Stiftung Warentest: Diese Elektrorasierer enttäuschen

Zwar haben sechs Rasierer mit „Gut“ abgeschnitten, es wurden aber leider auch zwei mit „Mangelhaft“ und einer mit „Ausreichend“ bewertet. Der Grund: Vor allem eine schlechte Haltbarkeit und keine ausreichende Hautschonung. Von diesen Elektrorasierern sollten Sie also lieber die Finger lassen:

Carrera No. 521, Note: Ausreichend (3,9), UVP: 100 Euro

  • 4-fach Schersystem mit integriertem Langhaarschneider
  • Lithium-Hochleistungsakku

Grundig MS 7640, Note: Mangelhaft (5,0), UVP: 45 Euro

  • drei beweglich rotierende Scherköpfe
  • aufsteckbarer Langhaarschneider für Koteletten und Nackenhaare
  • Display im Griff integriert

Remington F9 Ultimate XF9000, Note: Mangelhaft (5,0), UVP: 89 Euro

  • Hybrid-Intercept-System erfasst alle Haarlängen
  • LiftLogic Folien für eine bessere Schneidleistung
  • AccuCut-Klingen für eine sanfte Rasur

Wichtige Fragen vor dem Kauf eines Rasierers

Mit den oben unter „Gut“ aufgelisteten Rasierern sind Sie also auf der sicheren Seite. Bevor Sie sich aber einen Elektrorasierer anschaffen, sollten Sie sich noch folgende Fragen stellen:

  • Was soll mein Rasierer neben einer guten Rasur alles können? (Selbstreinigungsfunktion, wechselbarer Akku und anderes)
  • Soll der Rasierer eher „starr“ sein oder sich meinen Gesichtskonturen anpassen können?
  • Wie viel darf der Rasierer kosten?

Ein Rasierer kann, wenn der Akku wechselbar ist, sogar mehrere Jahrzehnte halten. Am besten besuchen Sie vor dem Kauf noch einen Elektronikladen, nehmen die Geräte in die Hand und schalten sie ein. Wenn das Ergebnis überzeugt, sind Sie einem passendem Rasierer schon einen großen Schritt näher gekommen. (sai)

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