„Stiftung Warentest“ Ist teuer wirklich besser? Das sind die besten Akkuwischer 2022

Diverse Putzmittel und ein Bodenwischer stehen in einer Wohnung auf dem Boden.

Der Boden muss regelmäßig geputzt werden. Viele empfinden das Schrubben mit einem normalen Bodenwischer als anstrengend. Das Symbolfoto wurde am 4. März 2019 in Berlin aufgenommen.

Putzen empfinden viele als lästig und anstrengend. Vor allem den Boden von Flecken und Dreck zu befreien ist oft eine aufwendige Arbeit, die sich viele gerne sparen würden. Lohnt sich in diesem Fall ein Akkuwischer? Stiftung Warentest hat das untersucht.

Einen eigenen Haushalt zu schmeißen ist nicht immer einfach. Vor allem das Putzen geht einem schnell auf die Nerven. Mittlerweile gibt es jedoch einige Geräte, die einem das Saubermachen nicht nur erleichtern, sondern sogar Spaß in der Anwendung machen können.

Das Putzen mit einem Eimer und einem Mopp gehört für viele zur Routine. Allerdings gibt es seit ein paar Jahren Akkuwischer, die einem etwas Arbeit abnehmen und gründlich reinigen können. Diese Geräte sind in der Regel aber sehr teuer. Stiftung Warentest hat mehrere Akkuwischer mit Akku untersucht. Sind sie ihr Geld wert? Das wird in der „test“-Heft Ausgabe 5/2022 beantwortet.

Stiftung Warentest testet Akkuwischer

Mit Hand den Boden zu schrubben ist oft anstrengend. Akkuwischer dagegen reinigen oft mit Walzen und sind einfacher in der Handhabung. Dagegen ist die Vorbereitung meist aufwendiger. So müssen vor dem Putzen erst die Wassertanks aufgefüllt und die Walzen befeuchtet werden. Nach dem Wohnungsputz muss auch das Gerät gesäubert werden.

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Die Akkus halten in der Regel eine halbe Stunde bis zu einer Stunde, doch vorher werden die Wassertanks leer und müssen nicht selten neu aufgefüllt werden. Außerdem wiegen die Akkuwischer zwischen fünf und sechs Kilo und sind deswegen eher schwer zu manövrieren. Nichtsdestotrotz können sie einem Arbeit abnehmen und Schmutz oft schneller entfernen.

Stiftung Warentest: Zwei Akkuwischer sind Testsieger

Stiftung Warentest hat insgesamt sieben Akkuwischer auf ihre Reinigung, Handhabung und Haltbarkeit getestet. Von diesen sieben Geräten bekommen vier die Note „Befriedigend“, diese zwei haben jedoch mit „Gut“ abgeschnitten:

  • Kärcher FC7 Cordless Premium, Note: Gut (2,1), Preis: 385 Euro
  • Vorwerk Kobold VB100 mit SPB100, Note: Gut (2,1), Preis: 1000 Euro

Die Akkuwischer sind also eher teuer. Der billigste im Test schneidet mit „Befriedigend“ (2,6) ab und kostet nur 199 Euro. Ein getesteter Akku-Saugwischer fällt sogar ganz durch: Der Philips SpeedPro Aqua FC6729/01 für 390 Euro bekommt die Note „Mangelhaft“.

Wer überlegt, sich einen Akkuwischer anzuschaffen, sollte sich vorher also Gedanken über die Vor- und Nachteile machen. Brauche ich wirklich so ein Gerät oder reicht doch der klassische Eimer und Mopp? Oder habe ich doch Spaß daran, mit einem Akkuwischer zu wischen und finde das viel bequemer? Das muss jeder für sich selber wissen. (sai)

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