Reisen trotz Corona Osterferien: Diese Regeln gelten in den beliebtesten Urlaubsländern

Zahlreiche Fluggäste warten am frühen Morgen des 2. Aprils 2022 im Flughafen Hannover-Langenhagen. Am Montag beginnen in Niedersachsen und Bremen die Osterferien. Die Urlaubsländer erwarten viele deutsche Touristen diesen Frühling

Reiseverkehr zum Beginn der Osterferien, Fluggäste warten am 2. April 2022 im Flughafen

Die Osterferien stehen an und Urlaubsreisen sind wieder möglich. Die Corona-Auflagen wurden vielerorts gelockert: Doch wie ist die Lage in den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen?

Sie brauchen Urlaub? Das Reisen in Europa ist zumindest in diesem Frühling deutlich leichter geworden. Beliebte Ziele locken mit wenigen Corona-Maßnahmen.

Für die Osterferien können Touristen mit einer vergleichsweise entspannten Corona-Situation in den besonders beliebten Ferienländern rechnen. Bei der Einreise gelten inzwischen eher geringe Hürden und meist herrscht nur noch eine FFP2-Maskenpflicht.

Italien

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  • Einreisebeschränkungen: Vor der Einreise nach Italien ist eine Online-Anmeldung erforderlich. Daneben wird der Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines Negativtests (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden, Schnelltest nicht älter als 48 Stunden) verlangt. Ohne Nachweis ist eine Quarantäne von fünf Tagen vorgesehen. Kinder unter sechs Jahren müssen keinen Nachweis vorzeigen.
  • Alltagsbeschränkungen: Nach dem Ende des Notstandes am 31. März müssen in Hotels keine 3G-Nachweise mehr vorgezeigt werden. Auch im Außenbereich von Restaurants oder Bars sowie in Geschäften ist der sogenannte Greenpass nicht mehr nötig. In gastronomischen Innenräumen gilt für Touristen die 3G-Regel. In Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Theatern oder Diskotheken besteht die 2G-Regel fort.
  • Inzidenz: 836 (offizieller Stand vom 31.3., Zahlen werden nur einmal wöchentlich veröffentlicht)

Spanien

  • Einreisebeschränkungen: Urlauber müssen sich vor der Reise nach Spanienauf der Internetseite „Spain Travel Health-Portal“ anmelden. Alle Reisenden über zwölf Jahre brauchen einen Nachweis über Impfung, Testung oder Genesung. Ein PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden, ein Antigentest nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Alltagsbeschränkungen: Im Land selbst gibt es außer der Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen sowie in Bussen, Bahnen und Flugzeugen kaum noch Einschränkungen. Wer während seines Urlaubs positiv getestet werden sollte, muss nicht mehr in häusliche Isolation. Das gilt für alle unter 60 Jahren, die keine schweren Symptome entwickeln.
  • Inzidenz: Etwa 200 Fälle pro 100 000 Einwohner

Portugal

  • Einreisebeschränkungen: Die Reiseanmeldung für Portugal für alle über zwölf Jahre erfolgt über das Portal „Passenger Locator Form - Flight Information“.
  • Alltagsbeschränkungen: Maskenpflicht herrscht auch hier nur noch in öffentlichen Innenräumen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Für Madeira und die Azoren gibt es noch einige Sonderregelungen, wie etwa einen Gesundheitsfragebogen und in einigen Fällen die 3G-Regel.
  • Inzidenz: Das Land hat mit 93 Prozent eine besonders hohe Impfquote. Die Inzidenz liegt bei rund 700 Fällen pro 100 000 Einwohner.

Österreich

  • Einreisebeschränkungen: Für die Einreise nach Österreich gilt weiter die 3G-Regel, jeder muss also geimpft, genesen oder getestet sein. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren.
  • Alltagsbeschränkungen: Im Land herrscht in allen Innenräumen eine FFP2-Maskenpflicht. In Wien ist zusätzlich weiter die 2G-Regel in Kraft - und zwar für den Zutritt zur Gastronomie und zu Indoor-Sportstätten.
  • Inzidenz: Das Infektionsgeschehen hat sich in jüngster Zeit deutlich abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner ist auf rund 1800 gefallen.

Schweiz

  • Einreisebeschränkungen: Reisende aus EU-Staaten und einigen weiteren Ländern können ohne Auflagen in die Schweiz. Andere Touristen müssen geimpft oder genesen sein.
  • Alltagsbeschränkungen: Anfang April wurden die letzten landesweiten Corona-Maßnahmen aufgehoben. Es müssen somit keine Masken getragen oder Nachweise vorgezeigt werden.
  • Inzidenz: In den meisten Kantonen wurden zuletzt weniger als 1000 Infektionen pro 100 000 Einwohner pro Woche gezählt. Deutlich höher lagen die Werte in und um Basel.

Frankreich

  • Einreisebeschränkungen: Für Geimpfte gelten bei der Einreise nach Frankreich keine Auflagen, es muss lediglich ein gültiger Impfpass vorgelegt werden. Nichtgeimpfte müssen einen negativen PCR-Test, einen Schnelltest oder einen Genesenennachweis vorlegen.
  • Alltagsbeschränkungen: Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Inzidenz: 1460 Fälle je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen

Griechenland

  • Einreisebeschränkungen: Eine Online-Anmeldepflicht gibt es nicht mehr. Personen, die ein in der EU anerkanntes Covid-Impfzertifikat haben, können nach Griechenlandeinreisen. Einreisen sind auch mit einem bis zu 72 Stunden alten negativen PCR-Test möglich oder mit einem Rapid-Test, der binnen 24 Stunden vor der Ankunft negativ ausgefallen ist.
  • Alltagsbeschränkungen: Die Maskenpflicht gilt noch für alle geschlossenen Räume wie Tavernen, Bars, Kinos oder Museen sowie für alle öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Inzidenz: Rund 1400 Fälle pro 100 000 Einwohner

Türkei

  • Einreisebeschränkungen: Reisende in die Türkeihaben drei Möglichkeiten: Sie müssen mindestens zweimal geimpft sein, eine Genesenen-Bescheinigung vorlegen, die nicht älter als sechs Monate ist, oder ein negatives Testergebnis vorzeigen. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Regelung ausgenommen.
  • Alltagsbeschränkungen: In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in geschlossenen Räumen wie Supermärkten und Museen besteht Maskenpflicht. Auflagen für Restaurantbesuche bestehen nicht mehr
  • Inzidenz: Die Inzidenz in der Türkei ist insgesamt niedrig. In Istanbul lag sie zuletzt bei rund 240 pro 100 000 Einwohner, in der Touristenhochburg Antalya bei rund 90.

Urlauber können sich dieses Jahr also auf einen deutlich entspannteren Trip freuen, in dem ihnen Corona vermutlich vorerst keinen Strich durch die Rechnung macht. Vorsicht muss jedoch weiterhin walten und ganz verschwunden sind die Maßnahmen nicht, aber auch in den beliebtesten deutschen Urlaubsländern wird gelockert. (dpa/rei)

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