150 deutsche Städte betroffen?Flixbus droht im Zoff ums 49-Euro-Ticket

Wenn das 49-Euro-Ticket kommt, könnte ein Unternehmen leiden: Flixbus, das günstig Reisen deutschlandweit anbietet.

Das Fernbus-Unternehmen Flixbus droht mit einer deutlichen Verkleinerung seines Streckennetzes, wenn es nicht Teil des 49-Euro-Tickets wird.

„Wir müssten voraussichtlich bis zu 20 Prozent des Gesamtangebots in Deutschland streichen“, sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein der „Bild“ (11. März 2023).

Deutschlandticket soll zum 1. Mai 2023 kommen

Insgesamt würde sich dann „das Fernbusangebot in 150 deutschen Städten verschlechtern oder es würde ganz wegfallen“. Einzelne Regionen könnten vom Fernbus-Netz „abgeschnitten werden“.

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Das 49-Euro-Ticket soll ab 1. Mai in allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln in Deutschland gelten, also im Bahn-Regionalverkehr, Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen. Nicht inbegriffen sind Fernbusse und Fernzüge.

Flixbus fordert, künftig doch noch in das Angebot aufgenommen zu werden. Das Unternehmen habe dazu mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) „viele Gespräche geführt“, sagte Schwämmlein. Er sprach von „positiven Signalen“.

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Am 3. April soll der Vorverkauf beginnen. Das Ticket wird digital angeboten, also per Smartphone-App. Es soll aber auch eine Chipkarte geben – und zunächst zudem in ausgedruckter Form akzeptiert werden.

Das Deutschlandticket ist personengebunden, also nicht übertragbar. Auf jeden Fall muss ein Abonnement abgeschlossen werden, das aber monatlich kündbar sein soll. (afp)