Krank im Homeoffice: Wann Sie arbeiten dürfen & wann nicht
Arbeiten bis zum LimitStudie: Viele arbeiten im Homeoffice krank an der Belastungsgrenze

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Wer von einem Infekt geplagt wird, der ist in der Regel sowohl im Büro als auch im Homeoffice gleichermaßen arbeitsunfähig.
Malochen bis zum Umfallen: Für viele ist es ein echtes Problem, einen Gang runterzuschalten. Eine brandneue YouGov-Studie für die Personalberatung YER, über die auch die dpa berichtet, zeigt jetzt das ganze Ausmaß: Mehr als jeder Zweite (52 Prozent) ackert regelmäßig bis zum Anschlag.
Und es kommt noch dicker: Fast genauso viele (49 Prozent) schleppen sich zur Arbeit, statt sich krankzumelden, wenn es ihnen nicht gut geht. Die große Falle lauert zu Hause, denn 52 Prozent der Teilnehmer gaben bei der Umfrage zu: „Im Homeoffice arbeite ich eher trotz Krankheit weiter, weil es 'irgendwie geht'“.
Homeoffice senkt Schwelle zur Arbeitsfähigkeit nicht
„Arbeitsunfähig bedeutet 'Ich kann die konkrete Arbeit nicht verrichten'“, stellt Arbeitsrecht-Fachanwalt Volker Görzel klar. Diese Regel gilt zu Hause genauso wie in der Firma. Das Heimbüro ist also keine Sonderzone, die die Hürde für eine Krankschreibung höher legt. Wer mit Fieber und einem Infekt flachliegt, ist normalerweise an beiden Orten gleichermaßen außer Gefecht gesetzt. Für die meisten Leiden gilt also die einfache Formel: Krank bleibt krank – egal, wo man ist.
Überraschende Ausnahme bei Fußverletzung
Es gibt aber auch Szenarien, die viele nicht auf dem Schirm haben dürften. „Wenn ich etwa eine Fußverletzung habe und mich nur innerhalb der Wohnung bewegen kann, kann das tatsächlich sein, dass man im Homeoffice arbeitsfähig ist, nicht aber im Büro“, erklärt der Fachmann laut dpa.
Allerdings bräuchtet ihr für so einen Fall ein ärztliches Zeugnis, das die Einschränkung nachweist. Euer Arbeitgeber wäre zudem in der Pflicht, euch mit dem nötigen Equipment auszustatten. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
