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Halbe Million für E-AutoFerrari stellt seinen ersten Stromer vor – mit über 1000 PS

Ferrari Luce Außenansicht

Copyright: Ferrari/dpa-tmn

Ferraris Zeitenwende: Mit dem Luce präsentiert Ferrari sein erstes rein elektrisches Modell.

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Ferraris erster Stromer: Über 1000 PS für 500.000 Euro

Ferrari unter Strom! Nach vier Jahren Warterei ist es endlich so weit: Die italienische Kultmarke präsentiert ihr erstes reines E-Auto. Sein Name ist eine Ansage: Ferrari Luce.

Luce bedeutet auf Italienisch „Licht“, doch sein Look gleicht eher einem Smartphone. Das ist kein Zufall, denn Jony Ive, der frühere Design-Guru von Apple, war maßgeblich an der Gestaltung beteiligt. Die opulente Limousine mit über fünf Metern Länge und sich gegenläufig öffnenden Türen erhielt innen wie außen ein ähnlich bahnbrechendes Aussehen wie damals das allererste iPhone. Im Innenraum finden sich daher wieder vermehrt physische Knöpfe statt nur Touch-Flächen. Von außen umhüllt eine außergewöhnlich gestaltete Karosserie wie eine zweite Haut ein riesiges Glashaus.

Irre Power: Vier Motoren für über 1.000 PS

Auch beim Antriebskonzept betritt die Marke aus Maranello Neuland und verbaut anders als die Wettbewerber für jedes Rad einen eigenen E-Motor. Die Gesamtleistung kommt so auf wahnwitzige 770 kW/1.047 PS.

Trotz einer Masse von 2,3 Tonnen sind damit extreme Fahrwerte möglich. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h meistert der Luce in gerade mal 2,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 310 km/h erreicht.

Ferrari Luce Außenansicht

Copyright: Ferrari/dpa-tmn

Design trifft Technologie: Der ehemalige Apple-Designchef Jony Ive hat dem Ferrari Luce ein futuristisches Innen- und Außendesign verliehen.

Den Strom für diese Leistungsexplosion liefert eine 800-Volt-Batterie mit 120 Kilowattstunden (kWh). Damit soll ein Aktionsradius von 510 Kilometern drin sein. Als höchste Ladegeschwindigkeit nennt Ferrari 350 Kilowatt (kW).

Preis-Hammer: Teurer als ein Rolls-Royce

Unmittelbare Gegner hat das elektrische Debüt von Ferrari kaum. Weder Lamborghini noch Aston Martin oder McLaren bieten bisher reine Stromer an. Am ehesten tritt der Viertürer mit fünf Sitzen gegen die leistungsstärkste Variante des neuen Mercedes-AMG GT an.

Finanziell bewegt sich der Luce jedoch in einer völlig anderen Dimension: Laut Ferrari startet der Preis bei gut 500.000 Euro. Mit diesem Betrag übertrifft der E-Ferrari sogar Luxusgefährte wie den Rolls-Royce Spectre. Er wird damit zum derzeit kostspieligsten Elektrofahrzeug auf dem Markt, wenn man den Rimac Nevera, einen kroatischen E-Supersportwagen im Millionen-Segment, unberücksichtigt lässt. Laut Angaben von Ferrari soll der Luce noch in diesem Jahr für Käufer verfügbar sein. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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