Gefahr im Auto: So werden lose Teile zu Geschossen.
Gefahr lauert im AutoDiese Fehler beim Beladen können schnell tödlich enden

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Eine dichte Packweise im Kofferraum sorgt dafür, dass die Ladung bei plötzlichen Bremsmanövern nicht ins Rutschen gerät.
Ein heftiger Ruck am Steuer, ein scharfes Bremsen – und plötzlich wird das Interieur deines Wagens zum Katapult. Eine Gefahr, die viele am Steuer nicht auf dem Schirm haben: Unbefestigte Objekte im Fahrzeug entwickeln sich bei einer Notbremsung oder einer schnellen Ausweichbewegung zu brandgefährlichen Projektilen.
Um zu verhindern, dass die nächste Tour im Fiasko endet, gibt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) drei goldene Regeln an die Hand. Damit kommt alles, ob wuchtig oder federleicht, heil am Zielort an.
Fahrgastraum: Herumfliegende Teile vermeiden
Die Wasserflasche auf dem Beifahrersitz, das Smartphone in der Mittelkonsole oder der Schirm auf der Rückbank – schon bei einer zügigen Kurvenfahrt wird daraus ein Risiko. Der eindringliche Rat der GTÜ-Fachleute lautet deshalb: Alle losen Dinge gehören sicher in die Ablagefächer oder passende Behälter.
Und falls doch mal eine Einkaufstasche oder ein Karton auf der Rückbank mitfahren muss? Dann ist das Anschnallen mit dem Sicherheitsgurt das absolute Minimum. Optimal platziert sind solche Objekte aber im Fußraum hinter Fahrer- und Beifahrersitz. Da haben sie keinen Spielraum.
Kofferraum richtig beladen: Bloß keine Lücken!
Im Heckbereich ist cleveres Stapeln alles. Je weniger Platz zum Verrutschen bleibt, umso sicherer ist die Fuhre. Die wichtigste Vorschrift dabei: Schwere Objekte wie Gepäckstücke oder Kisten gehören auf den Boden und werden bündig an die Rücksitzlehne geschoben.
Leichtere Teile legt man obenauf oder in die verbleibenden Lücken. Ob alles sitzt, zeigt ein schneller Rütteltest vor dem Losfahren: Könnt ihr die Fracht mit der Hand verschieben, ist sie definitiv nicht fest genug verankert und muss nachgesichert werden!
Sperrige Fracht? Unbedingt extra sichern!
Wenn die Rückbank für sperrige Transportgüter umgelegt wird, ist höchste Achtsamkeit gefragt. Normalerweise bildet die Lehne eine entscheidende Trennwand zwischen dem Lade- und dem Fahrgastbereich. Ist diese Barriere nicht da, muss die Fracht umso besser fixiert werden. Lange Objekte dürfen niemals ungesichert in den Passagierbereich hineinragen. Sie müssen so verankert sein, dass sie bei Bremsmanövern oder in Kurven weder nach vorne schießen noch seitlich ausbrechen können.
Ganz einfache Hilfsmittel wie Spanngurte oder eine rutschhemmende Unterlage leisten hier wertvolle Dienste. Falls es spitze Ecken oder scharfe Kanten gibt, sollten diese unbedingt mit Decken oder einem passenden Schutz abgepolstert werden. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
