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Gefahr beim RasenmähenExperten warnen vor lebensgefährlichen Fehlern im Garten

Eine Frau schließt eine Heckenschere an ein Kable an

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Sicher mähen und schneiden: Elektrogeräte im Garten sollten nur bei trockenen Bedingungen verwendet werden.

Vorsicht, Hochspannung! Ein falscher Handgriff im Garten kann fatale Folgen haben.

Lebensgefahr im Grünen: Diesen Fehler bei Strom im Garten macht fast jeder. Endlich wieder draußen werkeln, der Garten ruft! Doch ob Rasenmäher oder Heckenschere – viele Geräte brauchen Strom. Und genau da wird es brenzlig, wenn Nässe ins Spiel kommt. Eine unsichtbare Bedrohung, vor der die Aktion Das sichere Haus (DSH) jetzt mit Nachdruck warnt.

Feuchter Rasen, ein plötzlicher Schauer oder Spritzwasser vom Bewässern steigern die Gefahr eines elektrischen Schlags enorm. Elektro-Werkzeuge sollten im Außenbereich daher ausschließlich bei trockener Witterung zum Einsatz kommen, wie die dpa meldet. Finger weg von Steckdosenleisten für drinnen und auch das Verbinden mehrerer Verlängerungen nacheinander ist eine brandgefährliche Idee.

Das IP-Zeichen verrät, was sicher ist

Im Freien dürfen nur Kabel und Gerätschaften verwendet werden, die explizit für den Außeneinsatz konzipiert sind. Man erkennt diese an ihrer Kennzeichnung, die mit den Buchstaben „IP“ für International Protection startet. Die DSH empfiehlt zum Beispiel die Schutzklasse IP 44. Dabei gibt die erste Zahl den Schutzgrad gegen Fremdkörper an und die zweite Ziffer den Schutz vor Wasser.

Warum ein FI-Schalter über Leben und Tod entscheidet

Wer einen Garten mit älterer Bausubstanz hat, sollte die elektrischen Anlagen unbedingt von einem Profi inspizieren lassen. Gibt es überhaupt einen Fehlerstrom-Schutzschalter (auch RCD oder FI-Schutzschalter genannt) und funktioniert dieser einwandfrei? Für Außenbereiche ist so ein Schalter seit 1984 vorgeschrieben. Seine Aufgabe: Er kontrolliert den Stromkreislauf und unterbricht ihn blitzschnell, sobald durch ein defektes Kabel oder Feuchtigkeit eine Unregelmäßigkeit auftritt.

Der „Wie bitte?!“-Moment: Für alte Anlagen gibt es keine allgemeine Pflicht zur Nachrüstung, es sei denn, es finden größere Umbauten an den Leitungen oder Steckdosen statt. Trotzdem legen die Fachleute der DSH eine Modernisierung dringend ans Herz. Ein FI-Schalter kann den initialen Stromstoß zwar nicht gänzlich unterbinden, verkürzt dessen Einwirkzeit aber so radikal, dass gravierende Verletzungen oft verhindert werden.

Bei älteren Installationen, die keinen fest installierten Schutz haben, schafft ein mobiler FI-Adapter Abhilfe. Dieser wird ganz unkompliziert als Zwischenstecker zwischen das Gerät und die Steckdose geschaltet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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