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Sicherheit statt GehaltImmer weniger Studierende glauben an einen schnellen Jobeinstieg

Hörsaal

Copyright: Jan Woitas/dpa

EY-Umfrage: Jobsicherheit bei Studierenden besonders wichtig. (Symbolbild)

Zukunfts-Schock: Studis wollen Sicherheit statt Kohle

Zukunfts-Schock für Studis! Die Hoffnung auf einen schnellen, guten Job nach der Uni sinkt dramatisch. Eine neue Erhebung der Beratungsfirma EY, die im März über 2.000 Studierende in Deutschland befragte, legt die miese Stimmung offen.

Die Ergebnisse sind ein echter Dämpfer. Lediglich 39 Prozent der Teilnehmenden sind noch fest davon überzeugt, direkt einen geeigneten Arbeitsplatz zu ergattern. Im Vergleich zur Erhebung von 2024 ist das ein heftiger Absturz um 15 Prozentpunkte. Zwar ist fast die Hälfte (49 Prozent) „eher“ optimistisch, was den Start ins Berufsleben angeht. Aber: Die Gruppe der Schwarzseher hat sich auf zwölf Prozent verdoppelt.

Sicherheit ist jetzt wichtiger als Kohle

Was die jungen Leute wollen, hat sich komplett gedreht – das ist die wohl größte Überraschung der Studie. Bei der Entscheidung für einen Jobgeber steht für die Studis nun die Sicherheit an erster Stelle. Für über die Hälfte (52 Prozent) ist ein fester Arbeitsplatz das absolute A und O.

Die fette Bezahlung und die Aussicht auf mehr Geld wurden damit auf den zweiten Rang verbannt. Im Jahr 2024 war das Gehalt noch der Top-Wunsch, heute ist es mit 43 Prozent nur noch die Silbermedaille. Platz drei sichern sich flexible Arbeitsmodelle (41 Prozent).

Experte über Zukunftsangst: „Optimismus lässt nach“

Jan-Rainer Hinz, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Personal und Unternehmenskultur bei EY, kommentiert: „Die Ergebnisse zeigen einen klaren Paradigmenwechsel: Für die Generation Studierender wird Sicherheit zum immer stärkeren Orientierungsfaktor – über Karriere, Gehalt und Entwicklung hinweg“.

Doch woher kommt diese neue Unsicherheit? Es ist die derzeitige Wirtschaftslage, die den jungen Leuten Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Hinz sagt dazu: „Der Optimismus, nach dem Studium rasch einen passenden Job zu finden, lässt nach“. Das sei angesichts der wachsenden Arbeitslosigkeit, die selbst Akademiker trifft, keine große Überraschung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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