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Kleine Tricks, große WirkungFünf simple Tipps von Experten gegen den zermürbenden Job-Stress

Zwei Kollegen arbeiten in einem Büro

Copyright: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Wenn alles gleichzeitig rein prasselt: Kleine Rituale oder sogar Selbstgespräche können helfen, den Stress im Job zu sortieren.

Job-Stress macht Sie fertig? 5 simple Tricks helfen sofort.

Job-Stress macht Sie fertig? 5 simple Tricks, die sofort helfen

Der Schreibtisch ist voll, das Telefon schweigt nie und der Druck wächst. Viele kennen diesen zermürbenden Job-Alltag. Doch Sie müssen das nicht ertragen! Mit diesen einfachen Strategien bekommen Sie die Kontrolle zurück.

Ständig erreichbar, ein Meeting nach dem anderen und der Schreibtisch quillt über: Beruflicher Stress ist für viele ein zermürbender Dauerzustand. Man kann ihm nicht immer entkommen. Doch mit simplen Kniffen lässt sich der Druck besser bewältigen. Die Arbeitnehmerkammer Bremen verrät, wie es geht.

Der erste Ratschlag klingt ungewöhnlich: Führen Sie Zwiegespräche mit sich selbst. In hitzigen Phasen hilft das, einen kühlen Kopf zu bewahren und einen Schlachtplan zu schmieden. Das ordnet das Chaos im Kopf. Ein einfaches „Erst das eine, dann das andere“ stoppt das Gefühl, alles auf einmal erledigen zu müssen.

Kleine Pausen, große Wirkung

Ein weiterer Trick sind Mini-Rituale. Wenn der Kalender voll ist, fallen längere Auszeiten oft flach. Die Kammer rät stattdessen zu winzigen, festen Gewohnheiten. Das kann bedeuten, stündlich ein Glas Wasser zu trinken oder kurz einen Apfel zu essen. Solche kleinen Unterbrechungen sind Gold wert.

Tipp Nummer drei: Atmen Sie bewusst durch. Falls keine Zeit für eine richtige Pause bleibt, hilft schon ein Moment des Innehaltens zwischen zwei Aufgaben. Die Empfehlung der Kammer: Zweimal tief Luft holen, erst in den Bauch, dann in die Brust, und langsam wieder ausströmen lassen. Das beruhigt das Nervensystem sofort. Alternativ können Sie auch die Schultern fallen lassen, den Kiefer entspannen und den Blick in die Ferne schweifen lassen.

Halt, Stopp! So setzen Sie klare Grenzen

Viertens: Senden Sie Ihrem Körper ein Stopp-Signal. Wer in Hektik verfällt, macht die Lage nur schlimmer. Fragen Sie sich in solchen Augenblicken: Kann ich einen Gang runterschalten? Das hilft ungemein, die Fassung zu wahren. Auch physisch lässt sich die Notbremse ziehen: Beide Füße fest auf den Boden, die Hände für einige Momente kräftig aneinanderpressen und durchatmen, so die Empfehlung der Kammer.

Der fünfte und letzte Tipp: Lernen Sie, Nein zu sagen. Klare Grenzen sind unerlässlich. Wenn Sie selbst Land unter sind und ein Kollege um einen Gefallen bittet, ist eine deutliche Antwort nötig. Das kann ein schlichtes „Nein“ sein. Oder Sie sagen: „Ich komme gleich darauf zurück“ oder „Das übernehme ich, sobald ich hiermit durch bin“. So verhindert man laut Kammer zusätzlichen Multitasking-Stress und wirkt trotzdem nicht unkameradschaftlich. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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