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Kalimera, schöne Aster!Die Staude des Jahres in Szene setzen

Schönaster (Kalimeris incisa), die Staude des Jahres 2026

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Da nehmen Schmetterlinge gern Platz! Die Schönaster wurde zur „Staude des Jahres 2026“ gekürt. Extrem insektenfreundlich, äußerst pflegeleicht und darüber hinaus sehr dekorativ kommt die Kalimeris daher.

Die Schönaster ist die perfekte Pflanze für alle, die nicht gerade den tiefgrünen Daumen haben, denn sie ist herzerfrischend anspruchslos.

Ihr Name erinnert an den griechischen Guten-Morgen-Gruß (Kalimera), aber ihre Wurzeln hat die Schönaster nicht in Hellas, sondern in Ostasien. Von dort hat es die Schönaster nicht nur in unsere Beete, sondern auch aufs Siegertreppchen bei der Wahl zur „Staude des Jahres 2026“ geschafft. Wer von Kalimeris bisher noch nichts gehört hat, dem sei die unkomplizierte Schönheit hier mal ans Gärtnerherz gelegt.

Bislang gibt es den dekorativen Korbblütler in Staudengärtnereien und gut sortierten Gartenfachmärkten. Aufgrund ihrer filigranen Blüten und ihrer ausgesprochen robusten Anspruchslosigkeit dürfte Kalimeris aber bald ihren Siegeszug durch unsere Gärten antreten. Was auch Nützlinge von Schmetterling bis (Wild-)Biene freuen dürfte, denn die Schönaster hat den Tisch für die Insektenwelt vom Früh- bis in den Spätsommer reichlich mit Nektar und Pollen gedeckt. Und auch die höherwachsenden Sorten sind derart „standfest“, dass sie keine zusätzliche Stütze brauchen.

Schönaster: Das Blühwunder, dass Gartenexperten lieben

Kein Wunder, dass auch Gartenexpertin und Kabarettistin Katrin Iskam im EXPRESS-Interview schwärmte: „Einer meiner Lieblinge im Garten ist die Schönaster, die Staude des Jahres 2026. Sie zieht Massen von Insekten an, blüht ausdauernd von Juni bis September und braucht – sehr angenehm – nicht ausgeputzt zu werden und kommt sowohl mit Trockenheit, mit feuchtem Boden, in Sonne und Halbschatten klar. Eben ein echter Allrounder, mit der Schönaster kann man nichts verkehrt machen. Die Schönaster sieht auch über den Winter noch äußerst attraktiv aus, wenn man – wie ich – alles stehen lässt. Die Rispen beispielsweise für die vielen Insekten, die darin überwintern.“

Bislang ist das Angebot an Kalimeris, so die FGG Förderungsgesellschaft Gartenbau (FGG), leider recht übersichtlich. „Mutter“ der hiesig erhältlichen Sorte ist Kalimeris incisa – daraus wurden z. B. die ebenfalls weiß blühenden Sorten „Alba“ und „Ala“ gezogen. Zartrosa blüht „Mavita“ (60 bis 80 cm hoch), ins Blauviolette gehen „Blue Star“ und „Jürgen Wever“.

Üppige Blumenpracht mit weißen Blüten

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Macht auch auf Beeten mit leichtem Gefälle eine gute Figur: die Schönaster.

Eine Besonderheit ist dem FGG zufolge die Japan-Schönaster, die an eine Mini-Chrysantheme erinnert – dank der gefüllten, weißen und in der Mitte gelblichen Blüten. Kalimeris sind „horstbildend“, das heißt, viele Triebe stehen eng beieinander. Horstbildende Pflanzen bilden keine Ausläufer (Rhizome), die dann im Garten „auf Wanderschaft gehen“ – wie einige Bambus-Sorten.

Die Kalimeris verträgt Vollsonne sowie Halbschatten, ist frosthart, gedeiht auch auf nährstoffärmeren Böden. Zur Schere greifen muss man bei der Kalimeris erst im Frühjahr, dann freut sich die Staude über einen „Radikalschnitt“ bis kurz über den Boden. Schädlinge wie Schnecken übrigens mögen die Schönaster nicht – von gärtnerischen Albträumen wie Mehltau bleibt sie in der Regel ebenfalls verschont.

Tolle Begleiter im halbschattigen Beet sind:

  1. Dreiblattspiere
  2. Frauenmantel
  3. Storchschnabel
  4. Akelei
  5. Funkie
Ein prachtvoller Staudengarten

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Was für ein prachtvolles Staudenbeet: Hier leuchten Kalimeris mit Salvien, Schafgarbe und Königskerze um die Wette. Ein reichlich gedecktes Büffet für  Insekten.

Sonnenanbeter sind unter anderem:

  1. Hohe Fetthenne
  2. Rudbeckien
  3. Phlox
  4. Steppensalbei
  5. Schafgarbe

Gräser wie Pfeifengras, Rutenhirse oder das Riesen-Chinaschilf sind immer gute Begleiter und bringen durch ihre Höhe und die filigranen Halme Struktur ins Beet.

Pflanztipps zu geben ist bei der Schönaster nahezu überflüssig, denn aufgrund ihrer robusten Erscheinung kann sie von März bis November in die Erde – natürlich nur, so lange der Boden nicht gefroren ist.

Wer keinen Garten sein Eigen nennt, kann sich die Schönaster auch im Kübel auf den Balkon holen. Auch hier sieht es sehr dekorativ aus, wenn hinter die Schönaster Gräser gepflanzt werden, durch die der Wind sanft hindurch streichen kann. Bitte auf keinen Fall Afrikanisches Lampenputzergras (Pennisetum setaceum) kaufen – das ist ein invasiver Neophyt, der unsere Artenvielfalt bedroht.

Ein Strand mit einer Feriensiedlung in einem kleinen Waldstück
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