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Leere trotz LikesExpertin erklärt, warum Social Media einsam machen kann

Zwei Männer begrüssen sich mit einer Umarmung

Copyright: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/dpa-tmn

Wir brauchen realen (Haut-)Kontakt: Zwei bis fünf enge Beziehungen tun uns gut.

Trotz vieler Likes einsam? Das rät eine Expertin.

Ein Account auf Instagram mit Tausenden von Fans, eine Flut an digitalen Botschaften, Zuspruch durch Likes und Emojis. Trotzdem kann sich das alles überraschend hohl anfühlen. Der Grund ist einfach: Virtuelle Verbundenheit ist kein Ersatz für Treffen von Angesicht zu Angesicht.

Tatjana Reichhart bringt es auf den Punkt. „Wir brauchen realen Kontakt, auch Hautkontakt“, erklärt die Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, die in München als Coach und Trainerin arbeitet. Sie stellt klar: „Das lässt sich nicht über soziale Medien ausgleichen.“

Weniger ist mehr: Auf die richtigen Freunde kommt es an

Doch es gibt Entwarnung: Man muss keinen riesigen Freundeskreis unterhalten, um ein Gefühl der Zugehörigkeit zu haben. Laut der Expertin Reichhart genügen häufig schon zwischen zwei und fünf wirklich vertraute Menschen.

Aber wie findet man heraus, wer diese wichtigen Personen sind? Das lässt sich mit zwei simplen Fragen für sich selbst beantworten: Welche Person dürfte mich mitten in der Nacht aus dem Bett klingeln, um Beistand zu erbitten? Und umgekehrt: Bei wem würde ich selbst ohne Zögern zum Hörer greifen, wenn nachts das Telefon läutet?

Ein Alarmsignal für mehr echte Treffen

Falls bei diesen Überlegungen keine Namen auftauchen, sollte man das als deutliches Zeichen sehen. Es ist ein Anstoß, dem persönlichen Austausch im eigenen Leben wieder mehr Raum zu geben. Das gelingt am besten in kleinen Etappen, zum Beispiel durch kurze Treffen und bewusst geblockte Termine für echte soziale Kontakte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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