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Pestizide, Mineralöl und alte Nüsse So viel Gift steckt in Studentenfutter

Studentenfutter in einer Schüssel

Erdnüsse und Rosinen: In vielen Proben von Studentenfutter stimmt das Mischverhältnis nicht. 

Frankfurt/Main  – Studentenfutter gilt als gesunde Nervennahrung: Vor allem die Rosinen sind aber häufig mit Pestiziden belastet. Von 20 getesteten Mischungen sind 10 empfehlenswert, 4 dagegen mangelhaft, heißt es in der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 11/2018).

Neben der Pestizidbelastung gab es unter anderem Abwertungen wegen bitterer oder alter Nüsse. Sehr schlecht schneidet das Rewe-Produkt „Ja! Nuss-Frucht-Mischung“ ab: Die Rosinen sind, so die Tester, mit 19 verschiedenen Pestiziden in Spuren belastet. „In Spuren“ heißt, dass die jeweiligen Rückstände unterhalb von zehn Prozent der erlaubten Rückstandshöchstmenge liegen, erklären die Verbraucherschützer. 

Erdnüsse und Rosinen sind günstiger als Walnüsse oder Cashewkerne

Nur vier Bio-Studentenfutter sind völlig frei von Spritzmittelrückständen. Kritisch fiel den Testern aber bei manchen das Mischverhältnis auf: Viele Studentenfutter enthalten vor allem Erdnüsse und Rosinen, da sie billiger als Walnüsse oder Cashewkerne sind. Ein hoher Rosinenanteil ist aber ungünstig, weil die Trockenfrüchte viel Zucker enthalten. Mit „sehr gut“ schneiden im Bio-Segment die Nuss-Frucht-Mischungen von Alnatura sowie Gepa ab, Dennree und Morgenland bekamen ein „Gut“.

Alles zum Thema Öko-Test

Bei den konventionellen Produkten schneiden die Studentenfutter von Edeka sowie von Kaufland am besten ab, die Mischungen von Lidl, Lorenz, Penny sowie Netto bekamen jeweils ein „Gut“. Ein weiteres Produkt schnitt „befriedigend“ ab, drei bekamen ein „Ausreichend“.

(dpa/tmn)

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