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Gefahr im OsternestSo schützen Sie sich vor Salmonellen und anderen Keimen

Frau färbt Ostereier

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Ostern sicher genießen: Hygiene ist essenziell, um Salmonellen-Infektionen zu vermeiden.

Vorsicht bei Eiern! Auf der Schale lauert Gefahr.

Salmonellen-Gefahr zu Ostern: So schützt ihr euch beim Umgang mit Eiern Fürs Frühstück, den Teig oder die Oster-Deko: Eier sind für die meisten Leute kaum wegzudenken. Speziell vor den Feiertagen werden sie nicht nur gegessen, sondern auch fleißig zum Kochen und für Basteleien verwendet. Aber beim Hantieren mit der rohen Variante ist Achtsamkeit ein Muss. Der Grund: Auf und in der Schale können sich üble Keime verstecken.

Wie die „dpa“ meldet, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor allem vor zwei Übeltätern: Salmonellen und Campylobacter. Diese Bakterien sind keine Seltenheit. „Das sind Bakterien, die beim Menschen Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen können“, erläutert Istvan Szabo, der das Nationale Referenzlabor für Salmonellen beim BfR leitet.

Keime auf Eiern können krank machen

Die Hühner selbst wirken oft kerngesund, können die Bakterien aber trotzdem auf die Eier weitergeben. Auch beim Einpacken in den Karton können die Erreger von einem Ei zum anderen wandern. Um die Gefahr zu senken, solltet ihr Eier immer im Kühlschrank lagern, optimalerweise bei vier bis sechs Grad. Bei diesen Temperaturen haben die Erreger kaum eine Chance, sich zu vermehren.

Wichtig: Ein entscheidender Punkt, vor dem auch die Verbraucherzentralen warnen: Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden. Ansonsten entsteht Schwitzwasser, welches die Schale porös macht und den Bakterien den Weg ins Ei-Innere freimacht.

Durchgaren schützt vor Infektionen

Wer ganz sicher sein möchte, sollte Eier gut durchgaren. Experte Szabo verrät die Faustregel: „Es gibt einen schönen Grundwert: Mindestens zwei Minuten bei mindestens 70 Grad Kerntemperatur“. Er fügt hinzu: „Wenn wir das beim Eierkochen, beim Rührei machen oder im Ofen erreicht haben – dann können wir uns sehr, sehr sicher sein, dass diese Erreger abgetötet wurden.“

Ganz besondere Vorsicht ist geboten, wenn Eier roh in Speisen landen, zum Beispiel in einem Tiramisu. Das BfR rät auch in diesem Fall dringend dazu, nur absolut frische Eier zu nehmen.

Ostereier auspusten: So geht's ohne Risiko

Beim traditionellen Auspusten von Ostereiern ist es besser, das Ei nicht mit dem Mund zu berühren, da sich auch innen Keime verbergen können. Das BfR empfiehlt Hilfsmittel wie einen Strohhalm oder einen kleinen Blasebalg, um den direkten Kontakt zu umgehen. Benutzt dafür auf jeden Fall nur absolut frische Eier und wascht sie vorher gründlich mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel ab.

Als Alternative könnt ihr natürlich auch einfach hartgekochte Eier oder Deko-Eier aus Holz und Kunststoff bemalen.

Frische-Test: So erkennt ihr, ob ein Ei noch gut ist

Aber wie stellt man fest, ob ein Ei noch frisch ist? Die Grundregel lautet: Ein Ei hält sich 28 Tage nach dem Legedatum. Mit diesen simplen Tricks könnt ihr prüfen, ob ein Ei noch genießbar ist:

Schüttel-Test: Macht es beim Schütteln kein Geräusch, ist es frisch. Ein gluckerndes Geräusch deutet auf ein älteres Ei hin. Wasser-Test: Legt das Ei in ein Glas mit Wasser. Sinkt es zu Boden, ist es frisch. Steigt es nach oben, ist es älter. Schwimmt es an der Oberfläche, gehört es in den Müll. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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