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Tödliches Ebola-VirusMinisterin gibt Entwarnung: Risiko für Deutschland gering

Nina Warken (CDU)

Copyright: Sebastian Gollnow/dpa

Nach Warkens Angaben kann Deutschland bei Bedarf unter anderem über das Robert Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut Hilfe leisten. (Archivbild)

Ebola-Alarm: Ministerin gibt Entwarnung für Deutschland.

Ebola-Alarm in Afrika – und was ist mit uns? In der Demokratischen Republik Kongo wütet eine schlimme Epidemie. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die höchste Warnstufe ausgerufen. Jetzt spricht Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Klartext, was das für Deutschland bedeutet.

Die Situation dort ist brandgefährlich, denn es grassiert der seltene Bundibugyo-Stamm des Virus. Das wirklich Schlimme: Es gibt keine Impfung und auch keine funktionierende Behandlung dagegen. Africa CDC, die Gesundheitsbehörde des Kontinents, zählte zuletzt 336 mutmaßliche Infektionen sowie 88 Todesopfer. Ein Fall wurde sogar im Nachbarland Uganda verzeichnet.

Warken beruhigt: Kaum ein Risiko für Deutschland

Obwohl die Situation in Afrika dramatisch ist, gibt die Gesundheitsministerin für Deutschland momentan Entwarnung. Für die Bundesrepublik sei die Gefahr „als äußerst gering einzuschätzen“, erklärte die CDU-Politikerin während des ARD-„Bericht aus Berlin“. Sie machte deutlich: „Im Land braucht es derzeit keine Vorkehrungen.“

Dass es zu einer globalen Ebola-Seuche kommt, hält Warken für „nahezu ausgeschlossen“. Die von der WHO erklärte gesundheitliche Notlage soll primär den Behörden in den Krisengebieten helfen. Außerdem sollen damit Schritte zur Kontrolle der Epidemie vereinfacht werden.

Deutsche Unterstützung ist zugesichert

Die Politikerin unterstrich, dass die Vorkommnisse auf eine bestimmte Gegend beschränkt seien. „Es ist aus meiner Sicht nahezu ausgeschlossen, dass es jetzt noch weitere Warnstufen geben muss.“

Bislang sind aus den Krisenstaaten keine Bitten um Unterstützung an Deutschland herangetragen worden. Falls sich dies jedoch ändert, sei man vorbereitet. Warken zufolge wäre Deutschland in der Lage, wenn nötig, mit mobilen Laboren direkt in der Region zu helfen. Dies könnte beispielsweise durch das Robert Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut geschehen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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