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Novavax Rheinland-Pfalz spritzt ersten Totimpfstoff – Menschen drehen durch

Ein Impfarzt des Mobilen Impfteams der Sozialbehörde impft im Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. während einer Impfaktion einen Mann. Das Bild wurde am 24. Januar 2022 aufgenommen.

In Rheinland-Pfalz wird im Februar der erste Totimpfstoff verimpft.

Vier Impfstoffe gegen das Coronavirus stehen derzeit in Deutschland zur Verfügung. Nun kommt ein fünfter dazu. Der Ansturm ist riesig.

Bislang können sich die Menschen in Deutschland zwischen vier Impfstoffen gegen das Coronavirus entscheiden. Zur Verfügung stehen die Vakzine von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sowie Johnson&Johnson. Nun kommt bald ein fünfter Impfstoff dazu. Und der hat es in sich.

So ist das Vakzin von Novavax der erste sogenannte Totimpfstoff, der in Deutschland verimpft werden darf. Es handelt sich um einen Impfstoff auf Proteinbasis und funktioniert ähnlich wie die bewährten Impfstoffe gegen eine normale Grippe. Im Gegensatz zu mRNA-Impfstoffen wie Biontech oder Moderna enthält Novavax nur abgetötete Krankheitserreger. Diese können sich nicht vermehren, werden vom Körper allerdings als fremd erkannt und regen das Abwehrsystem so zur Antikörperbildung an.

Novavax: Ansturm auf ersten Totimpfstoff

Anders ist dies bei mRNA-Impfstoffen. Diese sorgen dafür, dass der Körper selbst kleine Teile des Erregers herstellt, auf die dann das Abwehrsystem reagiert. Vor allem bei Menschen, die den mRNA-Impfstoffen bislang skeptisch gegenüberstanden, wird der Totimpfstoff nun gefeiert.

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Wenig überraschend also, dass der Ansturm auf die ersten Totimpfungen nun extrem war. So berichtet Tagesschau.de, dass sich in den ersten Tagen bereits Tausende Patienten und Patientinnen für den neuen Impfstoff registrierten, der am 21. Februar das erste Mal in Rheinland-Pfalz verimpft werden soll.

Novavax: Tausende wollen neuen Impfstoff

So registrierten sich allein in den ersten vier Tagen nach Öffnung der Warteliste 9.139 Menschen für den Novavax-Impfstoff. In Rheinland-Pfalz haben sich in dieser Woche genauso viele Menschen für Novavax registriert, wie in den vergangenen drei Monaten zusammen, so Tagesschau.de.

Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch jedenfalls ist glücklich ob der gesteigerten Impfbereitschaft. „Wir erwarten nicht, dass die Impfungen mit dem Novavax-Impfstoff die letzten Impflücken schließen. Dennoch freuen wir uns, wenn jetzt einige Skeptiker bereit sind, mit Novavax die Schutzimpfung zu bekommen“, so der SPD-Mann. Wann der Impfstoff auch in anderen Bundesländern verimpft werden kann, ist bislang unklar.

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