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Job macht Sie fertigBei diesen Anzeichen sollten Sie sich Hilfe suchen

Mann unterhält sich mit einer Psychotherapeutin

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Erschöpft, gereizt, schlechter Schlaf über Wochen: Manchmal brauchen Beschäftigte, die sich im Beruf stark belastet fühlen, professionelle Hilfe.

Job frisst Seele auf? Wann Sie Hilfe brauchen.

Job frisst Seele auf? Sanitäter, Polizisten, Callcenter-Agenten – sie alle kennen das. Wenn der Job dich emotional kaputtmacht, kommst du schnell ans Limit. Der Stress hört nach Feierabend nicht auf. Viele schleppen die Sorgen mit ins Bett.

Das geht an die Substanz, macht krank. Aber ab wann braucht man wirklich einen Profi an seiner Seite? Der Diplom-Psychologe Johannes Wendsche von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) hat eine klare Antwort: „Das ist der Fall, wenn sich Betroffene dauerhaft, also über mehrere Wochen hinweg, erschöpft fühlen und ungewohnt gereizt reagieren“.

Dein Körper schreit um Hilfe

Wenn du nachts kein Auge zubekommst oder dir ständig der Rücken wehtut, sind das oft Alarmzeichen. Dein Körper zeigt dir: Die Last im Beruf ist zu groß, du bist am Ende.

Hilfe holen: Nicht zögern!

Dass man nicht zögern sollte, bestätigt Sabine Gregersen, Diplom-Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW): „Je früher Betroffene auf professionelle Hilfe setzen, desto besser“.

Für Versicherte der BGW gibt es als ersten Schritt die telefonische Krisenberatung der BGW. Für alle anderen Arbeitnehmer besteht die Option, auf die Programme des Gesundheitsmanagements in ihrer Firma zurückzugreifen.

Johannes Wendsche ergänzt: „Auch die Betriebsärztin oder der Hausarzt können Betroffenen einen Weg weisen“. Als eine mögliche Lösung gilt die kognitive Verhaltenstherapie. In dieser Therapie wird den Teilnehmenden beigebracht, wie eine mentale Distanzierung von aufwühlenden Situationen im Beruf gelingen kann. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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