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Alarmierende Statistik:Diese Krankheit ist für Frauen in Deutschland die größte Bedrohung

Herz-Kreislauf-Erkrankung häufigste Todesursache bei Frauen

Copyright: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Gut ein Drittel aller Todesfälle bei Frauen waren im Jahr 2024 auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen. (Symbolbild)

Passend zum Weltfrauentag werden beunruhigende Daten publik. Eine spezielle Art von Leiden stellt für Frauen hierzulande die weitaus größte Bedrohung dar, sogar noch vor Krebserkrankungen.

Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System, wie ein Herzinfarkt oder Vorhofflimmern, waren die Haupttodesursache bei Frauen. Wie das Statistische Bundesamt meldet, ist laut dpa mehr als ein Drittel (35,4 Prozent) sämtlicher Todesfälle von Frauen darauf zurückzuführen.

In konkreten Werten ausgedrückt: 178.742 Frauen erlagen diesen Folgen. Im Gegensatz dazu standen bei Männern 160.470 Sterbefälle (31,9 Prozent).

Herzleiden sind auch Hauptgrund für Einweisung ins Krankenhaus

Diese Leiden sind nicht nur bei den Todesfällen ganz vorn, sie spielen auch bei Klinikaufenthalten eine riesige Rolle. Für Männer wie Frauen zählten sie zu den häufigsten Anlässen für eine Behandlung im Krankenhaus.

Andere verbreitete Ursachen, warum Frauen ins Krankenhaus mussten, waren Verletzungen, Vergiftungen sowie Schwangerschaft und Geburt. Bei den Männern hingegen waren es Beschwerden des Verdauungssystems und ebenfalls Verletzungen und Vergiftungen.

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache

Auf dem zweiten Platz dieser düsteren Rangliste findet sich Krebs. Über jede fünfte Frau (21,1 Prozent) verstarb an einer Krebserkrankung, was 106.774 Todesfällen entsprach.

Der Anteil bei Männern lag mit beinahe einem Viertel (24,6 Prozent) sogar ein wenig höher. In dieser Gruppe wurden 123.618 Sterbefälle durch Krebs registriert, wie die dpa zusätzlich meldet.

Der Grund für die höhere Lebenserwartung von Frauen

Ungeachtet der bedrohlichen Statistik bei den Herzerkrankungen haben Frauen im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung als Männer. Sie lag für Frauen bei 83,5 Jahren und für Männer bei 78,9 Jahren.

Die Behörde begründet diese Differenz von 4,6 Jahren unter anderem mit einem unterschiedlichen Gesundheitsbewusstsein, zum Beispiel beim Rauchen und bei der Ernährung. Jedoch haben auch verschiedene Arbeitsumfelder einen Einfluss. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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