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Glück kann man lernenMit diesen simplen Tricks wirst du zum Optimisten

Vater und Tochter lächeln sich zu

Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Was bringt die Zukunft? Eine leicht optimistische Einstellung wirkt sich positiv auf unser Leben aus.

Schluss mit Trübsal blasen: So geht positives Denken wirklich.

Experten erklären, wie jeder seine Denkweise positiv umkrempeln kann

Eine optimistische Haltung wird als entscheidend für seelisches Wohlbefinden und ein erfülltes Leben angesehen. Aber kommt man so auf die Welt – oder kann man das lernen? Die gute Nachricht: Jeder kann seine Einstellung aktiv zum Besseren wenden.

Winfried Rief, Professor für klinische Psychologie an der Uni Marburg, sagt laut dpa: „Optimisten sind in der Regel Menschen, die gut mit ihren eigenen Schwächen umgehen und diese akzeptieren können“. Sie wissen, dass auch mal was schiefgehen kann. Prof. Astrid Schütz von der Universität Bamberg ergänzt: „Menschen, die optimistisch denken, erwarten in den unterschiedlichsten Situationen einen positiven Ausgang“.

Wer positiv denkt, lebt länger

Aber Achtung, es gibt Unterschiede. Der sogenannte naive Optimismus birgt Risiken. Ein Beispiel gefällig? Wer denkt „Mir passiert schon nichts“ und deshalb ohne Fahrradhelm losfährt, handelt gefährlich. Hier werden reale Bedrohungen einfach ausgeblendet.

Der funktionale Optimist ist da schlauer. Er blickt zwar auch zuversichtlich nach vorn, aber er packt selbst mit an, damit die Dinge gut ausgehen, ohne dabei unvorsichtig zu werden. Im Grunde ist eine positive Einstellung ein echter Booster für ein glücklicheres Leben. Laut Rief führt sie zu besserer Gesundheit, einem längeren Leben und mehr beruflichem Erfolg.

Positiv denken? Kann man trainieren – mit kleinen Schritten

Doch wie wird man eigentlich zu einem positiven Menschen? „Es gibt eine genetische Komponente“, meint Schütz, fügt aber hinzu: „man kann sich optimistische Sichtweisen aber auch aneignen.“ Erfahrungen aus der Kindheit spielen eine große Rolle: Wer damals Gutes erlebt hat, blickt auch später mit mehr Zuversicht auf ähnliche Lagen.

Man kann aber gezielt üben, die Welt anders wahrzunehmen. Ein Dankbarkeitstagebuch ist ein super Werkzeug dafür. Notieren Sie sich jeden Abend, was an dem Tag gut geklappt hat und was Ihr Beitrag dazu war. Auch sich mit guten Freunden zu umgeben oder Sport zu machen, hilft enorm. „Unsere Studien haben gezeigt, dass auch diese kleinen Dinge wirken“, bestätigt Schütz.

Akzeptanz: Auch schlechte Tage sind okay

Was aber tun, wenn die miesen Gedanken kommen? Ein bewusstes „Stopp!“ im Kopf kann helfen. Wichtig ist jedoch, diese Gedanken nicht einfach zu verdrängen, sondern sich mit ihnen zu befassen. Schlechte Gefühle sind ein Teil des Lebens. „Man kann sich über Positives mehr freuen, wenn man den Kontrast des Negativen wahrnimmt“, so die Erklärung von Schütz.

Solche mentalen Techniken stärken einen auch im Umgang mit Schwarzsehern. Wenn man die nötige Energie aufbringt, kann man deren negative Haltung direkt ansprechen und bewusst eine andere Perspektive aufzeigen.

„Leicht positiv“ als Erfolgsrezept

Der beste Weg ist laut Schütz, die Dinge „leicht positiv“ zu betrachten. Das gebe uns den Mut, Dinge anzupacken, denn „sonst würde niemand ein Start-up gründen oder Kinder bekommen“. Das hat nichts mit realitätsfernem Denken zu tun.

Eine Untersuchung mit Fünftklässlern hat das sogar belegt: Eine leichte Selbstüberschätzung tat dem Wohlbefinden der Kinder gut. Wer sich jedoch maßlos überbewertete, schadete seiner eigenen Entwicklung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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