Konto im Minus? So kommen Sie aus der Schuldenfalle raus.
Konto im MinusJeder Siebte ist betroffen – so kommen Sie aus der Falle raus

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Finanzüberblick schaffen: Ein Haushaltsbuch oder Onlinebanking-Analysen helfen dabei, Einnahmen und Ausgaben klar zu strukturieren.
Der Schock beim Online-Banking: Das Konto ist schon wieder im Minus! Damit seid ihr nicht allein, denn immer mehr Menschen in Deutschland geht es so. Doch die Zinsen sind heftig. So kommt ihr aus der kostspieligen Schuldenfalle wieder raus.
Ein Albtraum wird für viele zur Realität: Das Girokonto ist überzogen. Wie die dpa meldet, war im März rund jeder siebte Erwachsene (13,5 Prozent) in Deutschland betroffen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts Civey im Auftrag von Smava, einem Kreditvergleichsportal, hervor. Laut Smava ist dies der höchste Stand, der seit Beginn der Erhebung im Dezember 2021 mit 5.000 Befragten ab 18 Jahren gemessen wurde.
Die Nutzung des Dispos wird für Betroffene zur echten Kostenfalle. Im Durchschnitt mussten sie Zinsen von 11,28 Prozent zahlen, in der Spitze sogar mehr als 15 Prozent, so Smava. Deshalb ist es überlebenswichtig, das Minus auf dem Konto so schnell wie möglich auszugleichen. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat dafür einige Ratschläge.
1. Verschafft euch den vollen Durchblick
Wisst ihr, wo eure ganze Kohle Monat für Monat hinfließt? Nein? Dann wird es höchste Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ein Haushaltsbuch – ob auf Papier oder per App – oder die Analyse-Tools eures Online-Bankings helfen euch, Einnahmen und Ausgaben lückenlos aufzulisten.
2. Dreht den Geldhahn für Unnötiges zu
Mit dem neuen Überblick könnt ihr eure Ausgaben knallhart priorisieren. Was ist lebenswichtig, was reiner Luxus? Letzteres wird gestrichen. Kündigt unnötige Abos und stellt teure Freizeitaktivitäten infrage. Prüft auch, ob ihr bei Strom, Internet und Versicherungen zu einem billigeren Anbieter wechseln könnt.
3. Findet neue Geldquellen
Könnt ihr kurzfristig euer Einkommen aufbessern? Denkt über einen Nebenjob nach. Verkauft ungenutzte Sachen auf Online-Plattformen oder dem Flohmarkt. Und ein oft vergessener Tipp: Macht die Steuererklärung! Eventuell wartet eine Rückerstattung auf euch.
4. Dispo ablösen: Plant die Flucht nach vorn
Macht einen konkreten Plan, wie viel Geld ihr monatlich für die Tilgung des Dispos zur Seite legen könnt. Hält der Geldmangel länger an, ist ein Ratenkredit oft die weitaus günstigere Alternative zum teuren Dispositionskredit.
5. Baut eine eiserne Reserve auf
Ist der Dispo endlich ausgeglichen, müsst ihr vorsorgen. Legt euch Schritt für Schritt ein finanzielles Polster für unvorhergesehene Ausgaben an. Als Faustregel für diesen Notgroschen gelten ungefähr drei Netto-Monatsgehälter.
6. Holt euch Profi-Hilfe, wenn ihr feststeckt
Bleibt die finanzielle Situation trotzdem angespannt, solltet ihr schnell handeln. Sucht eine Schuldnerberatung auf. Je früher Betroffene sich Rat holen, desto besser sind die Chancen auf Hilfe. Anlaufstellen findet ihr zum Beispiel auf der Webseite www.meine-schulden.de. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
