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Der große Geld-CheckKindergeld oder Freibetrag: Das Finanzamt wählt das Beste für Sie

Schnuller und Elster

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Kindergeld oder Kinderfreibetrag - was lohnt sich für Eltern mehr? Das Finanzamt prüft das im Rahmen der Steuererklärung automatisch und berücksichtigt die entsprechend günstigere Variante.

Kindergeld oder Freibetrag? Das Finanzamt prüft es für Sie.

Kindergeld oder doch der Freibetrag – was bringt Familien am Ende mehr Geld? Diese Frage stellen sich viele, aber die Antwort ist überraschend einfach: Ihr müsst euch darüber gar nicht den Kopf zerbrechen. Denn die Behörde entscheidet für euch, was vorteilhafter ist, sobald die Steuererklärung da ist.

Wer das System aber durchschaut, kann die eigene Ersparnis viel besser planen. Und so läuft das Ganze ab: Normalerweise bekommt ihr das Kindergeld jeden Monat überwiesen, nachdem der Antrag genehmigt wurde. Im Gegensatz dazu kommen der Kinderfreibetrag von aktuell 6.828 Euro und der zusätzliche Freibetrag für Betreuung und Ausbildung von 2.928 Euro pro Kind erst bei der jährlichen Steuererklärung ins Spiel.

Finanzamt prüft automatisch die beste Option für euch

Diese Beträge reduzieren das Einkommen, auf das Steuern anfallen, und senken so eure Abgabenlast. „Im Rahmen der sogenannten Günstigerprüfung wird automatisch berechnet, welche Variante finanziell vorteilhafter ist“, bestätigt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler.

Ist der Steuervorteil durch den Freibetrag größer als das Kindergeld, das ihr schon bekommen habt, wird der Freibetrag genutzt. Die Differenz landet dann nachträglich auf eurem Konto. Der Hammer dabei: Ihr müsst das schon erhaltene Kindergeld nicht aktiv zurückzahlen. Das Amt verrechnet das automatisch im Steuerbescheid. Ihr kassiert dann einfach den zusätzlichen Vorteil, der das Kindergeld übersteigt.

Bei hohem Einkommen lohnt sich der Freibetrag besonders

„Während das Kindergeld unabhängig vom Verdienst gezahlt wird, entfaltet der Kinderfreibetrag seine Wirkung vor allem bei höheren Einkommen“, erläutert Karbe-Geßler. Die einfache Logik dahinter: Ein höherer individueller Steuersatz bedeutet auch eine spürbarere Entlastung durch diese Freibeträge.

Im Endeffekt nimmt euch der Fiskus also eine knifflige Abwägung ab und stellt sicher, dass ihr immer den größten Nutzen zieht. Das Wissen um diese Automatik hilft euch aber, den eigenen Bescheid besser nachzuvollziehen und die Familienkasse im Auge zu behalten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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