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Finanz-Falle EigenheimExpertin erklärt, wie Sie sich vor dem finanziellen Ruin schützen

Eine Person unterschreibt ein Dokument vor einem Hausmodell

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Vorsorge schützt das Lebenswerk: Wer rechtzeitig handelt, sichert nicht nur seine Immobilie, sondern auch die finanzielle Stabilität seiner Familie.

Hauskredit in Gefahr? So machen Sie ihn krisenfest

Hauskredit in Not: Diese Fehler können euch das Genick brechen

Krankheit, Jobverlust, Trennung – das Leben spielt nicht immer nach Plan. Wenn plötzlich ein Gehalt fehlt, wackelt oft auch der Traum vom Eigenheim. Doch das muss nicht sein.

Eine gute Vorbereitung ist alles, um nicht in die Schuldenfalle zu tappen. Jennifer Radke, Finanz-Fachfrau bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, erklärt, wie ihr eure Finanzierung krisenfest macht. Der erste Schritt ist eine knallharte Analyse eurer Kassenlage.

Seid ehrlich zu euch selbst: Wie groß ist euer Notgroschen? Wie viele Monate übersteht ihr ohne ein Einkommen? Und könntet ihr die Rate auch alleine stemmen? Wenn die Antwort „Nein“ lautet, braucht ihr einen Plan B.

Absicherung: Eure Rettungsanker im Finanzsturm

Euer wichtigster Schutz ist ein finanzielles Polster. Jennifer Radke rät zu einem Puffer, der für mindestens drei, besser aber sechs Monatsraten reicht. Das überbrückt die erste Not.

Für Familien und Alleinverdiener ist eine Risikolebensversicherung oft unverzichtbar. Sie verhindert, dass die Hinterbliebenen im Todesfall auf einem Schuldenberg sitzen bleiben, indem sie die verbleibenden Schulden komplett oder anteilig deckt.

Eines der heimtückischsten Risiken ist die Berufsunfähigkeit. Könnt ihr nicht mehr arbeiten, sichert eine entsprechende Police euer Einkommen und sorgt dafür, dass die Raten für das Haus weiter fließen.

Der große Irrtum beim Arbeitslosengeld

Viele Verträge bieten flexible Optionen, etwa eine Anpassung der Rate oder einen Wechsel des Tilgungssatzes. Das kann die monatliche Last kurzfristig senken. Aber Achtung: Die Rate sollte von Anfang an Puffer für unerwartete Kosten haben.

Und hier kommt der Schock-Moment für viele Hausbesitzer: Verlasst euch nicht auf den Staat! Arbeitslosen- oder Krankengeld sind oft viel zu niedrig für die Kreditrate, warnt die Expertin. Diese Gelder sollen euren Lebensunterhalt sichern, nicht die Immobilie.

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist

Wenn ihr trotz allem die Raten nicht mehr zahlen könnt, zählt jeder Tag, um eine Zwangsversteigerung zu vermeiden. Das Wichtigste: Redet mit eurer Bank! „Der erste Schritt ist immer das Gespräch mit der Bank oder dem Baufinanzierungsvermittler“, betont Jennifer Radke.

Oft lässt sich eine Lösung finden. Bei einer Stundung wird die Zahlung komplett ausgesetzt. Bei einer Tilgungsaussetzung zahlt ihr nur noch die Zinsen. Oder ihr reduziert den Tilgungsanteil, um die monatliche Belastung zu senken.

Als allerletzte Konsequenz bleibt nur der Verkauf des Hauses. Auch hier ist ein frühzeitiges Gespräch mit der Bank entscheidend, um den Schaden zu begrenzen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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