Elterngeld: Fehler vermeiden & Tausende Euro mehr kassieren
Tausende Euro mehrSo holen sich Familien beim Elterngeld eine fette Finanzspritze

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Elterngeld Plus für längere Unterstützung: Mit Elterngeld Plus können Eltern das Geld doppelt so lange beziehen, allerdings maximal 900 Euro pro Monat.
Ein Kind ist eine riesige Freude, aber auch ein großer Kostenfaktor. Umso wichtiger ist das Elterngeld. Doch was viele nicht wissen: Mit der richtigen Strategie könnt ihr unter Umständen Tausende Euro mehr für eure Familienkasse rausholen.
Der Grundbetrag bei der staatlichen Hilfe liegt zwischen 300 und 1.800 Euro. Wer vor der Entbindung kein Einkommen bezog, bekommt den Mindestsatz. Berufstätige erhalten rund 65 Prozent ihres durchschnittlichen Nettoverdienstes der letzten zwölf Monate. Doch bei der Wahl des Modells verschenken viele Familien bares Geld.
Tausende Euro mehr durch die richtige Wahl
„Viele Eltern entscheiden sich einfach für das klassische Basiselterngeld“, erklärt Britta Schön, Rechtsexpertin beim Ratgeberportal Finanztip. Sie betont, dass durch eine klügere Wahl, etwa mit Elterngeld Plus oder einer Mischform, für die Familie unterm Strich ein Plus von mehreren Tausend Euro herausspringen kann.
Der Unterschied ist die Laufzeit: Das Basiselterngeld wird für eine kürzere Dauer ausgezahlt (bis zu 14 Monate). Das Elterngeld Plus könnt ihr hingegen doppelt so lange beziehen (bis zu 28 Monate), dafür ist der monatliche Höchstbetrag auf 900 Euro begrenzt. Je nachdem, wie ihr euren Wiedereinstieg in den Job und ein mögliches Teilzeitgehalt plant, kann sich die längere, flexiblere Variante deutlich mehr lohnen.
Online-Rechner bringt schnell Klarheit
Um die beste Option für eure Situation zu finden, gibt es ein cleveres Online-Werkzeug. Der Elterngeld-Rechner von „Finanztip“ zeigt Müttern und Vätern fix und unkompliziert, welche Variante am meisten Geld in die Kasse spült. Nach Eingabe von ein paar Eckdaten werden die finanziellen Unterschiede der Modelle sofort sichtbar.
Achtung: Nicht alle Eltern haben Anspruch
Ein entscheidender Hinweis, den ihr kennen solltet: Die Leistung ist an Einkommensobergrenzen geknüpft. Für Kinder, deren Geburt auf den April 2024 oder später datiert ist, gilt für Paare und Alleinerziehende eine Grenze von 200.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen. Und Vorsicht: Kommt das Kind ab April 2025 zur Welt, reduziert sich dieser Betrag auf 175.000 Euro. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
