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Schluss mit der PlackereiFünf geniale Garten-Tipps, die Ihnen im Alter die Arbeit ersparen

Eine Seniorin bei der Gartenarbeit

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Altersgerechter Garten: Ein gut geplanter Garten bietet Komfort und Sicherheit in jeder Lebensphase.

So bleibt Ihr Garten auch im Alter eine Wohlfühloase.

Für viele in Köln und Umgebung ist das eigene Grün ein wahrer Segen. Damit diese Oase auch im Alter nicht zur Mühsal wird, sondern ein Ort zum Genießen bleibt, sind ein paar clevere Kniffe nötig. Sicherheit ist das A und O, aber auch die richtigen Pflanzen machen den Unterschied.

Die Initiative „Das sichere Haus“ (DSH) verrät fünf entscheidende Ratschläge, wie Ihr Garten auch für Senioren ein pflegeleichtes und sicheres Paradies bleibt.

Tipp 1: Bei Bäumen genau hinschauen

Die richtige Wahl beginnt schon bei den Gehölzen. Pflanzen, die ganzjährig grün bleiben, ersparen Ihnen das lästige Laubharken im Herbst. Bei Obstgehölzen gilt die Devise: klein aber oho. So vermeiden Sie gefährliche Kletteraktionen mit einer Leiter, die im Alter schnell zur Überforderung werden können.

Ideal dafür sind spezielle Obstsorten, die auf langsam wachsenden Wurzelstöcken veredelt sind. Diese erreichen eine Höhe von nur rund zweieinhalb Metern. Der Clou: Sie liefern laut der Initiative trotzdem eine ebenso reiche Ernte wie ihre größeren Artgenossen. Vorsicht bei Spalierobst: Diese an Gerüsten gezogenen Pflanzen können ebenfalls eine beachtliche Höhe erreichen und sind daher weniger empfehlenswert.

Tipp 2: Gemüse und Blumen im Hochbeet anbauen

Für Gemüse- und Blumenbeete dreht sich das Prinzip um: Hier ist Höhe ein echter Gewinn. Ein Hochbeet ist eine Wohltat für den Rücken und die Gelenke. Das anstrengende Bücken beim Säen und Ernten, das mit den Jahren immer beschwerlicher wird, entfällt.

Besonders empfehlenswert sind mehrere kompakte Hochbeete aus Kunststoff. Diese sind von allen Seiten zugänglich und ihr Rand ist laut den Fachleuten oft so robust, dass man sich während der Gartenarbeit bequem darauf stützen kann.

Tipp 3: Auf winterharte Gewächse setzen

Bei der übrigen Gartengestaltung sind anspruchslose Pflanzen die beste Entscheidung, die wenig Wasser oder Rückschnitt benötigen. Eine ausdauernde Staude ist daher einem pflegeintensiven Rosenstock klar vorzuziehen. Jedes winterfeste Gewächs erspart Seniorinnen und Senioren das mühsame Einpacken in Vlies oder das anstrengende Transportieren von Töpfen in ein frostfreies Winterquartier.

Die Fachleute raten für sonnige Bereiche zu Pflanzen wie Fette Henne, Astern, Taglilien, Frauenmantel und Staudensonnenblumen. Für schattige Ecken sind Funkie, Dickmännchen und Silberkerze eine hervorragende und unkomplizierte Option.

Tipp 4: Eine Wiese für Bienen statt nur Rasen

Flächen mit Gras, die Sie selten nutzen oder betreten, lassen sich wunderbar in eine blühende Wiese umwandeln. Das reduziert die Häufigkeit des Mähens erheblich – und ist gleichzeitig ein Geschenk für die Insektenwelt.

Gerade an Böschungen oder in unwegsamen Gartenteilen stellen pflegeleichte Staudenbeete eine kluge Alternative zum Rasen dar. Das Mähen ist dort besonders mühsam und die Gefahr eines Sturzes hoch. Gemüsebeete sollten ebenfalls an einem leichter zugänglichen Platz angelegt werden.

Tipp 5: Pflegeleichte Grundstücksgrenzen schaffen

Anstelle einer Hecke, deren regelmäßiger Schnitt im Alter zur Qual werden kann, bieten sich ein Zaun oder eine Mauer als Grundstücksbegrenzung an. Das ist besonders dann eine Überlegung wert, wenn das Heckenschneiden körperlich immer anstrengender wird.

Und noch ein Trick für Terrasse und Wege: Wer sich für große Platten mit wenigen und besonders schmalen Fugen entscheidet, hat deutlich weniger Ärger mit Unkraut und Moos als bei kleinteiligem Pflaster. Das bedeutet im Klartext: seltener bücken und spürbar weniger Schufterei. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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