Hochbeet auf dem Balkon: Dieser Fehler wird richtig teuer.
Gärtnern ohne GartenKölner Experten verraten die besten Tipps fürs Hochbeet

Copyright: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Für Balkone eignen sich vor allem Hochbeete aus Holz oder WPC, die nach unten hin geschlossen sind.
Gärtnern auf dem Balkon ist der Hit, doch ein Fehler beim Hochbeet kann Sie teuer zu stehen kommen. Viele unterschätzen eine bestimmte Gefahr, die richtig ins Geld geht.
Für ein Hochbeet, das auf einem Balkon stehen soll, ist das Gewicht das alles entscheidende Kriterium. Während im Garten robuste und schwere Ausführungen aus Stein oder Metall sinnvoll sind, kommen für den Balkon nur leichtere Varianten infrage. Die DIY Academy aus Köln rät hier zu Konstruktionen aus Holz oder WPC, einem Holz-Kunststoff-Gemisch.
Warum der Boden auf dem Balkon geschlossen sein muss
Ein weiterer fundamentaler Unterschied liegt im Boden des Beetes. Im Garten ist eine offene Unterseite vorteilhaft, da sie den Zugang für Regenwürmer und andere nützliche Bodenlebewesen ermöglicht. Auf dem Balkon ist dies jedoch ein absolutes Tabu. Um Wasserschäden bei Ihnen und Ihren Nachbarn auszuschließen, muss das gewählte Modell zwingend eine geschlossene Bodenplatte haben.
Auch die Befüllung der leichten Balkon-Versionen folgt eigenen Gesetzen. Über einer Drainageschicht, die aus Kieselsteinen und Tonscherben besteht, werden lediglich drei Lagen eingefüllt. Zuerst eine Schicht mit Ästen und Zweigen, dann eine nährstoffreiche Lage aus Kompost sowie Bio-Abfällen und zuoberst das Pflanzsubstrat.
Der richtige Aufbau für das Garten-Hochbeet
Im Garten darf die Füllung hingegen üppiger ausfallen. Die DIY Academy schlägt hier, zusätzlich zur Drainage, sogar vier Schichten vor: eine dicke Lage aus fest gepackten Zweigen und Ästen, darüber feines Häckselgut, gefolgt von Laub- und Grünabfällen oder Stallmist als Dünger. Den Abschluss bilden Humus und Pflanzerde.
Unabhängig von der Größe Ihres Balkon-Hochbeets: Pflanzen Sie die Gewächse nicht zu eng aneinander, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Gute Pflanzpartner sind beispielsweise Karotten neben Zwiebeln oder auch Gurken zusammen mit Dill.
Bestimmte Pflanzen sind für den Balkon weniger passend. Dazu zählen stark wuchernde Arten wie Kürbis oder große Zucchini-Varianten. Diese nehmen rasch sehr viel Raum ein und machen eine vielfältige Mischkultur nahezu unmöglich. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
