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Zoff am Esstisch:Ist Ihr Kind einer dieser 7 Typen? Das raten Fachleute jetzt

Ein Kleinkind mag sein Essen nicht

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

„Bäh, das mag ich nicht!“: Jeder kindliche Esstyp ist einzigartig, vom Süßschnabel bis zum Trennköstlerin gibt es eine Vielzahl an Vorlieben und Eigenheiten.

Pasta ohne alles, Gemüse bleibt liegen und nur Süßkram zählt. Der tägliche Kampf bei den Mahlzeiten bringt viele Eltern an den Rand der Verzweiflung. Doch hinter dem Essverhalten steckt oft mehr als nur eine simple Marotte.

«Nein, keine Nudel soll in die Soße!» – Solche Sätze kennen viele Familien in Köln und Umgebung nur zu gut. Beim Thema Essen ist jeder Sprössling anders. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hat, so meldet die dpa, sieben verschiedene Ess-Typen bei Kindern identifiziert und gibt Müttern und Vätern Ratschläge, wie sie am besten damit klarkommen.

Der Selbstständige: Bloß nicht helfen!

Dieser Typ verweigert jede Hilfe mit dem Löffel von Mama oder Papa. Stillsitzen am Tisch? Undenkbar! Er isst am liebsten im Vorbeigehen, während er spielt oder unterwegs ist.

Der Experten-Rat: Fangen Sie früh mit der «Zwei-Löffel-Methode» an. Während Sie füttern, kann der Nachwuchs mit einem eigenen Löffel selbstständig experimentieren. Feste Abläufe können dabei helfen, die Mahlzeiten ruhiger zu gestalten.

Der Süßschnabel: Hauptsache zuckrig

Für diesen kleinen Esser haben Süßigkeiten absolute Priorität. Aus der Brotdose verschwinden erst die süßen Leckereien, und beim Mittagessen kann der Nachtisch gar nicht schnell genug kommen.

Der Experten-Rat: Legen Sie eindeutige Regeln für Naschereien fest. Laut BZfE ist es entscheidend, Süßes nicht als Belohnung, Trostpflaster oder Bestrafung zu verwenden. Eine Absprache mit der Kita ist ebenfalls sinnvoll.

Der Skeptiker: Gemüse? Nein danke!

Ihr Nachwuchs pickt konsequent alles Grüne vom Teller, vor allem wenn es etwas bitter schmeckt? Auch bei sauren Früchten zeigt sich dieser Typ äußerst reserviert.

Der Experten-Rat: Sorgen Sie für ein vielfältiges Angebot. So hat Ihr Kind die Chance, vieles auszuprobieren. Unbekannte Lebensmittel können gut mit bekannten Speisen gemischt werden, zum Beispiel als feine Raspeln im Salat.

Der Vorsichtige: Plötzlich wählerisch

Auf einmal wird fast alles Unbekannte mit einem lauten «NEIIIIN!» zurückgewiesen. Auf den Teller kommen nur noch altbewährte Gerichte.

Der Experten-Rat: Üben Sie keinen Druck aus! Geduld, eine entspannte Stimmung bei Tisch und positive Vorbilder ermutigen Kinder, ihren Speiseplan schrittweise wieder zu vergrößern.

Der Trennköstler: Alles muss getrennt sein

Bei diesem Typ lautet die Devise „bloß nichts vermischen“: Nudeln ja, aber ohne Soße. Brot nur ohne Belag. Gemischte Speisen wie Aufläufe oder belegte Brote sind für ihn ein Graus.

Der Experten-Rat: Vermengen Sie die Zutaten nur nach Rücksprache. Reichen Sie die Tomatensoße separat zu den Nudeln oder bieten Sie statt eines Käsebrots einfach Brotsticks mit Käsewürfeln an.

Der Spatz am Tisch: Mehr reden als essen

Dieser kleine Plauderer fühlt sich am Esstisch pudelwohl und unterhält die ganze Familie. Dabei bemerkt man oft erst spät, dass er eigentlich nur winzige Mengen isst.

Der Experten-Rat: Verkleinern Sie die anfängliche Portionsgröße und stellen Sie sicher, dass regelmäßig Nahrung angeboten wird, zum Beispiel alle zwei bis zweieinhalb Stunden eine Kleinigkeit.

Der Genießer: Schnell und reichlich

Mit leuchtenden Augen und voller Begeisterung stürzt sich dieser Typ auf sein Essen – oft sehr rasant und mitunter auch in großen Portionen.

Der Experten-Rat: Feste und geregelte Mahlzeiten können helfen, ein gesünderes und gemäßigteres Esstempo zu entwickeln.

Ganz gleich, welcher dieser Typen bei Ihnen daheim am Tisch sitzt: Mit Geduld und festen Regeln können die meisten Familien dafür sorgen, dass die gemeinsamen Mahlzeiten wieder zu einer entspannten Angelegenheit werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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