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„Lies doch mal ein Buch“Dieser Satz bringt nichts – mit diesen Tricks klappt es besser

Kind liest ein Buch

Copyright: Annette Riedl/dpa/dpa-tmn

Um den Lesemuffel auf den Geschmack zu bringen, helfen ein paar kleine Tricks.

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Ihr Kind ist ein Lesemuffel? Diese 5 Tricks helfen.

„Lies doch mal ein Buch!“ – diesen Satz kennt wohl jedes Elternteil. Und fast immer erntet man dafür nur ein genervtes Stöhnen. Denn Zwang hat noch nie für Begeisterung gesorgt, schon gar nicht beim Lesen.

Es ist wie beim Essen: Ständiges Drängeln verdirbt nur den Appetit. Wer seinem Kind aber Lust auf Geschichten macht, hat viel bessere Karten. Doch wie stellt man das an, wenn der Nachwuchs ein echter Lesemuffel ist? Die Bundesverbände für Leseförderung (BvL) und Nachhilfeschulen (VNN) haben ein paar geniale Kniffe parat, die ihr sofort ausprobieren könnt.

Der Bilder-Kniff

Manuela Hantschel, Vorsitzende des BvL, hat einen Tipp: „Wählen Sie Bücher mit Bildern“. So kann sich euer Kind ganz locker mit dem Buch anfreunden und erstmal nur die Illustrationen durchblättern. Ihr Vorschlag: Lasst das Kind danach anhand der Abbildungen raten, worum es in der Story gehen könnte. „So wecken Sie die Neugierde.“

Der Rückwärts-Kniff

Ein anderer Blickwinkel kann wahre Wunder wirken. Die Expertin für Leseförderung schlägt vor: „Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Figuren oder das Setting. Was gefällt? Was ist komisch oder fremd?“. Auf diese Weise könnt ihr zusammen herausfinden, welche Herausforderungen die Hauptfiguren meistern müssen. Die Auflösung gibt es nur, wenn man weiterliest.

Der Stopp-Kniff

Manchmal ist der Startschuss das Vorlesen – um dann einen cleveren Trick anzuwenden. Hantschel erklärt: „Hören Sie an einer spannenden Stelle auf, zu lesen. Manche Kinder sind so gespannt auf den Fortgang der Geschichte, dass sie selbst weiterlesen“. Das ist wie ein Cliffhanger direkt im Kinderzimmer!

Der Tandem-Kniff

Zusammen macht es mehr Spaß – das gilt auch fürs Lesen. Versucht es mal gemeinsam. Hantschel schlägt vor: „Lesen Sie im Tandem mit Ihrem Kind: Abwechselnd lesen Sie und Ihr Kind jeweils eine Seite.“ Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und motiviert.

Der Ritual-Kniff

Die Fachleute empfehlen außerdem, die Lesezeit zu einer festen Gewohnheit zu machen. Wichtig dabei: Das Ganze muss zwanglos geschehen, stets auf freiwilliger Basis und mit Spaß verbunden sein. Denn das Wichtigste ist und bleibt: Lesen soll Vergnügen bereiten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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