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Beliebte ErziehungsmaßnahmeStudie: Fast die Hälfte der Eltern entzieht Kindern das Handy

Eltern streiten sich mit Tochter über Smartphone

Copyright: Tobias Hase/dpa-tmn

Das Ding ist jetzt erst mal weg! In Familien entbrennt oft erbitterter Streit über die Smartphone-Nutzung des Nachwuchses.

Handy-Verbot als Strafe: So oft greifen Eltern durch.

Wenn der Nachwuchs sich danebenbenimmt, ist bei vielen Erziehungsberechtigten der Spaß vorbei. Das Handy wird dann weggenommen. In zahlreichen Familien ist diese Konsequenz bekannt. Wie üblich der Entzug des Smartphones tatsächlich ist, enthüllt nun eine aktuelle Erhebung.

Eine Untersuchung von Bitkom Research aus dem Jahr 2025, bei der 1.004 Elternteile von Kindern zwischen 6 und 18 Jahren interviewt wurden, liefert die Zahlen. Demnach wendet beinahe die Hälfte (48 Prozent) der interviewten Eltern, deren Sprössling ein Mobiltelefon besitzt, diese Maßnahme gelegentlich oder sogar regelmäßig an.

Vor allem die Kleinen sind betroffen

Die Erhebung macht klare Differenzen abhängig vom Lebensalter der Sprösslinge sichtbar. Am stärksten kommt die Sanktion bei den jüngsten Kindern zum Tragen. So verhängen 64 Prozent der Erziehungsberechtigten von 6- bis 9-Jährigen, die grundsätzlich ein Mobiltelefon verwenden dürfen, mindestens ab und zu ein Nutzungsverbot.

Der Entzug des Smartphones ist ebenfalls eine gängige pädagogische Methode bei den 10- bis 12-Jährigen (58 Prozent) und den 13- bis 15-Jährigen (60 Prozent). Eher selten greifen 41 Prozent aller interviewten Elternteile zu diesem Mittel, während es bei 7 Prozent häufig passiert.

Heranwachsende müssen seltener mit Handy-Verbot rechnen

Ein erstaunliches Ergebnis gibt es bei den Teenagern im fortgeschrittenen Alter. Mit zunehmendem Alter der Kinder wird das Mobiltelefon immer seltener weggenommen. Von einem Verbot des Handys machen in der Kohorte der 16- bis 18-Jährigen lediglich 17 Prozent der Erziehungsberechtigten Gebrauch.

Die Grundlage für diese Zahlen ist eine telefonische Umfrage unter Erziehungsberechtigten, deren Nachwuchs zwischen 6 und 18 Jahre alt ist. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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