Riesen-Überraschung bei Meta: Die virtuelle Welt bleibt am Leben – wegen der Fans.
Zuckerbergs Milliarden-GrabNach User-Aufstand rettet Meta seine 3D-Welt

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Nutzer konnten zumindest einen Teil von Metas 3D-Welt Horizon verteidigen. (Archivbild)
Was für eine Wende bei Meta! Nach massivem Widerstand aus der Community macht der Facebook-Mutterkonzern einen Rückzieher. Die extrem kostspielige virtuelle 3D-Umgebung Horizon Worlds wird nun doch nicht wie geplant vom Netz genommen.
Das verkündete Technik-Chef Andrew Bosworth in einer Videobotschaft auf Instagram. Für bereits zugängliche Spiele werde die VR-Plattform bis auf Weiteres online bleiben. Für Anhänger der virtuellen Realität ist das eine riesige Erleichterung.
Wut der Fans zwingt Meta in die Knie
Noch vor wenigen Tagen sah alles ganz anders aus. Der Technologie-Gigant hatte verlauten lassen, dass die 3D-Fassung von Horizon Worlds Mitte Juni eingestellt wird, so berichtet die „dpa“. Es war vorgesehen, anschließend nur noch eine Version für mobile Endgeräte wie Smartphones anzubieten.
Die heftigen Reaktionen der Nutzerschaft haben diese Pläne aber offensichtlich zunichtegemacht. In seiner Mitteilung bezog sich Bosworth explizit auf das Echo aus der Community. Er stellte jedoch auch unmissverständlich fest: Der künftige Schwerpunkt bei der Fortentwicklung von Horizon soll auf der Smartphone-Anwendung liegen.
Das „Metaverse“: Zuckerbergs kostspielige Vision
Jahrelang hatte Facebook-Initiator Mark Zuckerberg das Ziel verfolgt, die virtuelle Realität (VR) als die kommende Computer-Plattform zu positionieren. Die Umfirmierung des Unternehmens von Facebook in Meta im Jahr 2021 war das deutlichste Zeichen für diese Ambition – der Name ist eine Anspielung auf den Begriff „Metaverse“ für digitale Welten.
Ein durchschlagender Erfolg stellte sich aber nie ein. Der Zuspruch der Userinnen und User blieb gering, während der verantwortliche Geschäftsbereich Reality Labs in jedem Quartal operative Verluste in Milliardenhöhe anhäufte. Ein kostspieliges Unterfangen, das jetzt zumindest teilweise eine Fortsetzung findet. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

