Eine neue Umfrage zeigt: Die Generation 55+ hat genug.
Krasse WendeÄltere haben genug von Social Media – doch die Jungen legen erst richtig los

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Die Nutzung sozialer Medien nimmt laut einer Deloitte-Umfrage weiter zu - nur ein Teil der Älteren wendet sich ab. (Illustration)
Habt ihr auch das Gefühl, immer seltener auf Instagram und Co. unterwegs zu sein? Damit seid ihr nicht die Einzigen. Insbesondere die Generation über 55 wendet sich diesen Plattformen vermehrt ab. Das geht aus einer Erhebung der Beratungsfirma Deloitte hervor, wie die dpa meldet.
Konkret gaben in den Gruppen der 55- bis 64-Jährigen sowie der über 65-Jährigen jeweils 6 Prozent von insgesamt 2.000 Teilnehmenden an, ihre Aktivität in sozialen Netzwerken im Vorjahresvergleich reduziert zu haben. Eine allgemeine Abkehr von Social Media in Deutschland lässt sich daraus aber nicht ableiten.
Die Jüngsten geben auf Social Media richtig Gas
Bei den jüngeren Leuten ist nämlich das genaue Gegenteil der Fall. In sämtlichen Altersklassen von 14 bis 54 Jahren ist die Zeit, die auf sozialen Kanälen verbracht wird, angestiegen. Dabei gilt eine klare Formel: Je jünger die Person, desto ausgeprägter die Zunahme.
Die absolute Spitzenposition nehmen die Teenager zwischen 14 und 18 Jahren ein. Hier bestätigten ganze 28 Prozent, dass sie noch mehr Zeit auf den Plattformen verbringen. „Die Nutzung boomt bei Jüngeren, geht jedoch mit steigendem Alter zurück und dreht schließlich sogar ins Negative“, resümieren die Autoren der Studie.
Streaming-Dienste als große Gewinner
Rechnet man alle Altersklassen zusammen, ergibt sich unterm Strich ein Plus von acht Prozent, die angaben, mehr Zeit auf sozialen Plattformen zu verbringen. Mit einer Abdeckung von 78 Prozent der Bevölkerung haben soziale Netzwerke laut Deloitte die umfangreichste Nutzerbasis über alle Mediengattungen hinweg.
Einen gewaltigen Sprung nach vorn machten laut der jährlich durchgeführten Erhebung auch die Video-Streaming-Dienste wie Netflix und Co. Hier gab fast ein Viertel der Umfrageteilnehmer an, den Konsum gesteigert zu haben. Zu den Verlierern zählen hingegen das klassische Bezahlfernsehen, der Hörfunk sowie gedruckte Zeitungen und Magazine. (red)
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