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Nie wieder wegwerfenBei diesem Kopfhörer können Sie den Akku einfach selbst wechseln

Eine Frau trägt die Kopfhörer Sennheiser Momentum 5

Copyright: Nico Tapia/dpa-tmn

Ein echtes Arbeitstier: Der Akku des Sennheiser Momentum 5 hält locker die ganze Woche über.

Sennheiser-Angriff auf Apple: Kopfhörer mit Wechsel-Akku

Sennheiser-Coup! Deutscher Audio-Riese fordert Apple & Co. heraus – mit diesem genialen Einfall Kopfhörer im Eimer, nur weil der Akku schlappmacht? Ein deutscher Hersteller sagt jetzt: Nicht mit uns! Ihr neues Top-Modell hat ein Detail, das die Konkurrenz blass aussehen lässt.

Ein schwacher Akku oder kaputte Ohrpolster sind oft das Todesurteil für teure kabellose Kopfhörer. Statt einer Reparatur bleibt meist nur der Weg zum Neukauf. Aber was, wenn man die wichtigsten Verschleißteile einfach selbst ersetzen könnte?

Genau das ist der Clou bei Sennheisers neuem Flaggschiff, dem Momentum 5. Hier kann der Akku mit einem gewöhnlichen Schraubendreher in wenigen Minuten gewechselt werden. Auch die Ohrpolster, die schnell unansehnlich werden, lassen sich wie schon beim Vorgängermodell kinderleicht austauschen.

Akku-Tausch in Minuten: Sennheiser denkt weiter als die Konkurrenz

Mit dieser Reparatur-Möglichkeit verschafft sich die deutsche Marke einen riesigen Vorsprung vor Giganten wie Sony, Apple oder Bose. Bei deren Spitzenmodellen bedeutet ein alternder Akku meist das Aus oder eine kostspielige Reparatur durch Experten.

Sennheiser ist damit sogar einer neuen EU-Richtlinie voraus. Ab Mitte Februar 2027 müssen Hersteller ihren Kunden die Möglichkeit geben, Batterien in Kopfhörern selbst zu wechseln. Sony hat bei seinem Top-Modell WH-1000XM6 den Akku zwar schon zugänglicher gestaltet, eine offizielle Anleitung für den Tausch fehlt aber bislang.

57 Stunden Power: Dieser Kopfhörer läuft und läuft und läuft

Der Akku ist aber nicht nur austauschbar, er ist auch ein echtes Ausdauer-Wunder. Im Test war es kaum möglich, ihn über mehrere Tage leer zu bekommen. Der Hersteller gibt eine Laufzeit von bis zu 57 Stunden bei aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) an.

Ein „Wie bitte?!“-Moment, wenn man auf die Konkurrenz blickt: Apple gibt für die AirPods Max 2 nur bis zu 20 Stunden an, Bose für die QuietComfort Ultra bis zu 24 Stunden und Sony für die XM6 bis zu 30 Stunden.

Steuerung und Komfort im Check

Die Bedienung ist intuitiv: An der rechten Ohrmuschel steuert man durch Wischen und Tippen die Wiedergabe, Lautstärke oder den Transparenzmodus. Besonders clever: Mit einer Zwei-Finger-Geste lässt sich die Stärke der Geräuschunterdrückung direkt am Kopfhörer anpassen, ohne die App zu öffnen.

Optisch gibt sich der Momentum 5 schlicht, das Stoff-Kopfband ist ein schönes Detail. Zusammenklappen lässt er sich nicht, aber er kann flach im mitgelieferten Case verstaut werden. Der Tragekomfort ist durch die weiche Polsterung und den geringen Anpressdruck sehr hoch – man vergisst fast, dass man ihn trägt. Manchen könnte er dadurch aber etwas zu locker sitzen.

Preis-Check: Lohnt sich das Warten?

Zum Verkaufsstart am 30. Juni soll der Sennheiser Momentum 5 für 400 Euro (UVP) in den Handel kommen. Zum Vergleich: Die Konkurrenz von Sony und Bose startete bei knapp 450 Euro, ist im Handel aber oft schon für rund 100 Euro weniger zu haben.

Die Erfahrung zeigt: Geduld spart Geld. Das Vorgängermodell, der Momentum 4, startete mit einer UVP von 370 Euro und ist heute schon für um die 200 Euro zu finden. Es könnte sich also lohnen, auch beim neuen Modell auf die ersten Preissenkungen zu warten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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