KI-Helfer und Social-Media-Dauerfeuer: Eine neue Untersuchung legt offen, wie tief unsere Jugend im digitalen Sumpf steckt.
Schock-Studie zu ChatGPT & Co.So krass ziehen KI und TikTok unsere Kids in den Bann!

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Die Social-Media-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen bleibt laut einer Studie hoch. (Archivbild)
1,4 Millionen zeigen Sucht-Symptome – jetzt kommt der Ruf nach einem Verbot!
Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern knallharte Realität in deutschen Kinderzimmern. Eine brandneue Untersuchung deckt auf, wie stark Anwendungen wie ChatGPT und Gemini den Tagesablauf von Heranwachsenden prägen. Laut einer Erhebung der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) greift bereits jeder Fünfte (20,8 Prozent) der 10- bis 17-Jährigen mehrmals wöchentlich auf solche KI-Tools zurück. Für 6,4 Prozent sind sie sogar ein täglicher Begleiter.
Und das ist die Gänsehaut-Nachricht dabei: Die Bots sind für viele nicht nur schlaue Helfer für die Schule. Wie die „dpa“ meldet, werden die Programme zum Seelentröster. Einige junge Leute gestehen den KI-Anwendungen Geheimnisse, die sie sonst für sich behalten. Bei 3,4 Prozent geschieht dies sogar „oft“ oder „sehr oft“. Ein wirklich beunruhigendes Detail.
Über drei Stunden am Handy: Der Social-Media-Wahnsinn in Zahlen
Aber es sind nicht nur die KI-Chats. Auch die altbekannten Social-Media-Giganten wie Tiktok und Youtube erleben einen ungebrochenen Boom, wie die Studie weiter enthüllt. Für diese Erhebung hat das Institut Forsa im Herbst 2025 mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche befragt. Vor allem Mädchen sind Dauergäste auf den Plattformen: 88,8 Prozent von ihnen sind dort regelmäßig unterwegs.
Die Bildschirmzeiten sind dabei echt heftig: An Wochentagen hängen die Jugendlichen durchschnittlich 146 Minuten täglich vor den Apps. Am Wochenende explodiert die Zeit auf 201 Minuten. Das sind weit über drei Stunden! Ein unfassbarer Wert.
Experten fordern Konsequenzen: Steht das Social-Media-Verbot für Kids bevor?
Dieser exzessive Konsum hat dramatische Folgen. Die Untersuchung macht klar, dass die Zahl der Heranwachsenden mit einem kritischen Medienverhalten erschreckend hoch ist. Der Prozentsatz mit einem riskanten Social-Media-Konsum kletterte auf 21,5 Prozent. Auf ganz Deutschland hochgerechnet bedeutet das: 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche weisen bedenkliche Verhaltensweisen auf – das reicht vom Verlust der Kontrolle bis hin zur kompletten Vernachlässigung des realen Lebens.
DAK-Boss Andreas Storm zieht deshalb eine klare Konsequenz. „Für eine sinnvolle Altersregulierung braucht es jetzt eine rasche gesetzliche Regelung bis zur Sommerpause“, fordert er. Die Politik hat das brisante Thema längst auf dem Schirm: Aus der Koalition haben sich CDU und SPD bereits für ein Verbot von Social Media für alle unter 14 Jahren starkgemacht.
Die Resultate der Erhebung machen unmissverständlich klar, wie sehr die digitale Welt das Leben junger Leute bestimmt und welche Gefahren damit einhergehen. Der Schrei nach festen Grenzen wird immer lauter. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

